| 1987-88 Art. Nr. 34 Was bedeuten Tag und Nacht in der Arbeit? |
|
|
|
|
Art. Nr. 34 1987-88
Es steht geschrieben: "Und [Gott] nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht" (Gen. 1:5), und man muss das aus der Sicht der spirituellen Arbeit verstehen. Was lernen wir daraus, dass Gott das Licht "Tag" nannte und die Finsternis "Nacht", was gibt uns dieses Wissen? Also, der Sinn, dass Gott dem Licht einen Namen gabt und der Finsternis einen Namen gab, ist irgendeine Korrektur. Aber was verstehen wir mehr dadurch, dass Gott ihnen Namen gab? Was fügt dies zu unesere Arbeit hinzu, wie hilft uns dies zu einer Verschmelzung mit dem Schöpfer zu gelangen?
Und dann steht noch geschrieben: "Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag" (Gen., 1:5). Auch das muss man verstehen, wie machten sie zusammen den ersten Tag? Die Nacht ist nicht das selbe wie der Tag. Und wie kann es sein dass sie zusammen einen Tag ausmachen? Wodurch machten sie [den Tag]? Als ob es keine Trennung zwischen den Beiden gäbe, wurden sie danach zu einem Tag. Und zu dem Thema von Tag und Nacht, sehen wir, dass es in den Psalmen geschrieben steht: "Ein Tag sagt's dem andern, und eine Nacht tut's kund der andern" (Ps., 19:3) und darüber steht noch geschrieben: "Nah ist der Tag, der kein Tag und keine Nacht ist, von oben wurde es angekündigt, denn der Tag gehört dir und auch die Nacht, und der Tag wird wie die Nacht leuchten"(Hagada). Und so können wir verstehen, was der Tag und was die Nacht ist, was das Licht und was die Finsternis ist. Um das alles zu verstehen, müssen wir zu dem wovon wir ab und zu gesprochen haben zurückkehren. Man darf nicht vergessen, was das Ziel der Schöpfung ist und worin die Korrektur der Schöpfung besteht, damit der Mensch weiß, was von ihm verlangt wird. Das heißt zu welchem Zustand muss der Mensch gelangen, damit er sagen kann, dass er zu seinem Erbe und zum Frieden gekommen ist. Und es ist bekannt, dass das Ziel der Schöpfung darin besteht, den Geschöpfen Freude zu bereiten. Wie es oben schon erwähnt wurde, sagten unsere Weisen, dass das Ziel der Schöpfung einem König ähnlich ist, der viel Gutes hat aber keine Gäste. Deshalb wurde der Mensch geschaffen, um ihm das Gute und den Genuss zu geben. Was heißt also, dass der Mensch zu einem Zustand der Vollkommenheit gelangt? Das unterscheidet sich eben von der Situation, wo der Mensch das Gute und den Genuss vom Schöpfer empfängt. Die Korrektur der Schöpfung … Der Zweig möchte seiner Wurzel ähnlich sein, aber der Schöpfer ist der Geber, wobei die Schöpfung der Empfänger ist, und hier gibt es keine Ähnlichkeit der Form. So sehen wir auch im Materiellen, dass zwischen dem Menschen und seinem Freund diese Regel diese Regel. Und wenn der Mensch etwas von seinen Freunden bekommt, schämt er sich. Denn in der Zeit wo der Mensch bedürftig ist, verändert sich sein Gesicht. Also machen wir eine Korrektur, indem wir eine Einschränkung in den höheren Welten machen, so dass das höhere Licht die Gefäße nicht erreichen kann, da sie in der Eigenschaft des Empfangens sind. Und das Licht leuchtet nicht, nur in solchen Gefäßen, die eine Korrektur von einem Schirm haben, der das Reflektierte Licht erhebt. Und die Erklärung dazu ist, dass er von dem Höheren empfängt, nur unter der Bedingung, dass der Höhere darin Freude hat, wenn er dem Unteren gibt. Und der Untere hat ein großes Verlangen den Genuss und das Vergnügen zu empfangen. So muss der Mensch auf zwei Sachen aufpassen: 1. Dass er sich nicht von seinem Freund trennt. Das heißt, sogar in der Zeit, wo er denkt, dass er die Verschmelzung nicht verdient hat, in jedem Fall, zumindest möchte er in seiner jetziger Situation von seinem Freund nicht noch mehr getrennt sein, also in all diesem egoistischen Empfangen, zieht sich der Mensch von seinem Schöpfer zurück, da er aus Eigenliebe nicht empfangen möchte. 2. Dass durch jede Handlung, die er ausführt, die ihn von dem egoistischen Empfangen entfernt, diese Handlung dazu führt, dass er sich noch mehr an den Schöpfer klammert. ???? ????? ??? ?? ????? ?? ??????? ????, ??? ???? ????, ???? ????? ?????? ?????, ?????, ??? ???. ??? ??? ???? ?????, ???? ???? ????? ???? ?????. Also versucht der Mensch Handlungen auszuführen, die ihm diese Kraft bringen können, damit er das Verlangen zum Ausführen von Handlungen hat, auf solche Art und Weise, dass er daraus Kraft schöpft, um all diese Handlungen mit der Absicht um des Schöpfers willen ausführen zu können. In diesem Fall ist er in der Lage, den Genuss und das Gute zu empfangen. Denn jetzt sind all seine Handlungen um des Himmels willen. Und daraus können wir verstehen was Licht und was Finsternis heißt. Denn das Licht heißt, wenn es dem Menschen leuchtet den Weg des Schöpfers zu gehen. "Weg des Schöpfers" bedeutet, dass er den Weg gehen will, den auch der Schöpfer geht, und sein Weg ist das Geben. Und in der Zeit wo er das Licht und das Leben hat, und er sich dann mit der spirituellen Arbeit beschäftigt, und anstatt einem Menschen zu dienen, dient er dem Schöpfer. Und das nennt man Aufstieg auf der Leiter, denn bevor man einem König dienen darf, dient man zuerst einem einfachen Menschen. Und das ist selbstvertändlich, dass dem Licht die Finsternis engegensteht. In der Zeit wo der Mensch keinen Geschmack in der Arbeit mit dem Geben findet, denn er begann wieder, sich nur um sich selbst zu kümmern, und er hat wieder keine Motivation, sondern ihm reicht nur wenn er die Antworten auf seine Fragen bekommt.
|




