| 1990-91 Art. Nr. 13 Was Bedeutet"Du hast den Starken in die Hände des Schwachen gegeben" |
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Was bedeutet "Du hast den Starken in die Hände des Schwachen gegeben" in der Arbeit?
Art. Nr. 13 1990/91
Hier ist die Anordnung der Arbeit. Wenn ein Mensch alles für den Schöpfer tun möchte, damit seine Handlungen um zu geben sind und nicht, um eine Belohnung zu empfangen, (dann) ist es gegen seine Natur, weil der Mensch mit dem Willen für seinen eigenen Vorteil zu empfangen erschaffen wurde. Deshalb wurde uns die Arbeit, gegeben, der Selbstliebe den Rücken zu kehren und die Arbeit, nur um des Schöpfers Willen zu geben.
Um diese Arbeit der Verabschiedung der Herrschaft der Selbstliebe durchzuführen, wurde uns das Gebot gegeben: "Liebe deinen Freund wie dich selbst," dies ist wie Rabbi Akiwa sagt: "ein großes Gesetz der Tora." Wie in dem Buch, das Geben der Tora, erklärt, verabschieden wir dadurch die Herrschaft des Willens für uns selbst zu empfangen und es ist uns möglich, um des Schöpfers willen zu arbeiten. Und betreffend "liebe deinen Freund wie dich selbst," sollten wir zwei Interpretationen darlegen: 1. Wörtlich zwischen Mensch/Mann und seinem Freund 2. Zwischen dem Menschen/Mann und dem Schöpfer, so wie unsere Weisen sagten (Midrash Rabbah, Jitro, 27:1): "Verlaß deinen Freund und den Freund deines Vaters nicht." "Dein Freund" ist der Schöpfer, wie geschrieben steht: "Um meiner Brüder und meiner Freunde Willen," dies wird interpretiert als der Schöpfer, der sie "Brüder" und "Freunde" nannte. Daraus folgt, dass "liebe deinen Freund wie dich selbst" auf das Erzielen der Liebe des Schöpfers wie für dich selbst verweist. Daher gibt es zwei Unterscheidungen in "Liebe deinen Freund wie dich selbst": 1. Wir sollten sagen, als ein Heilmittel. Mit anderen Worten, der Grund warum man seine Freunde lieben muss ist, dass er nur dadurch fähig ist auch zur Schöpferliebe zu kommen, wie im Buch, Das Geben der Tora, dargestellt ist. Daher ist es so wie mit der Liebe zu Freunden, wenn ein Mensch sich an die Freunde anheften will, (dann) wählt er aus, an wen er sich bindet. Mit anderen Worten, wenn ein Mensch sich selbst Freunde wählt, (dann) sucht er nach Freunden, die gute Qualitäten haben. Wenn man den Schöpfer lieben will, (dann) sollte man ebenso versuchen, die Größe und die Wichtigkeit des Schöpfer zu erkennen. Dies ruft die Liebe des Schöpfers in einem Menschen hervor. Wenn er die Größe und die Wichtigkeit des Schöpfer nicht erkennen kann, weil das Böse im Menschen ihn dazu bringt, den Schöpfer zu verleumden, (dann) muss man um die Hilfe des Schöpfers beten, damit Er ihm helfen wird, die Kraft zur Überwindung zu haben und über dem Verstand/Wissen zu sagen: "Ich möchte an die Größe und Wichtigkeit des Schöpfers glauben. Damit es mir möglich ist, Ihn zu lieben," so wie geschrieben steht: "Und du sollst den Herrn deinen Gott von ganzem Herzen und mit all deiner Seele lieben." Mit anderen Worten, die Liebe zu Freunden ist eine Methode, durch die man das Ziel erreicht, welches die Liebe zum Schöpfer ist. Damit können wir interpretieren, was unsere Weisen sagten: "Es ist gut, die Tora mit der richtigen Einstellung zu haben, denn Mühe in beiden macht Ungerechtigkeit vergessen." Das bedeutet, sich mit der richtigen Einstellung anzustrengen - dies ist die Arbeit zwischen einem Menschen/Mann und seinem Freund - ist ein Heilmittel, mit welchem man dazu gelangt, den Schöpfer zu lieben, der "Tora" genannt wird. Die Essenz der Lehre ist, dass man sich durch die Tora mit dem Geber der Tora (ver)bindet. Unsere Weisen sagten darüber: "Der Schöpfer sagte: ‚Ich habe den Bösen Trieb geschaffen, und Ich habe das Gewürz der Tora erschaffen.'" Mit anderen Worten, durch die Tora, welche das Gewürz ist, wird man mit der Anheftung an den Schöpfer belohnt, dies wird als "ihn läutern" angesehen. Das ist die Bedeutung von " Schuften in beiden lässt den Frevel vergessen." In anderen Worten, in der Arbeit zwischen einem Menschen und seinen Freunden und zwischen Menschen und dem Schöpfer, bedeutet beim Anwenden der Thora, es macht die Ungerechtigkeit vergessen. In anderen Worten, die Ungerechtigkeit vom Baum der Erkenntnis, von dem die Missetaten ausgehen, ist von beiden korrigiert. Die Schrift sagt (Psalms 33, Jubel…du Gerechter), "Halte stand, das Auge des Herrn richtet sich auf diejenigen, die den Herrn fürchten, unter denen, die seine Gnade erwarten; um ihre Seelen vom Tod zu erlösen und sie die Hungersnöte überleben lassen." Wir müssen verstehen, was "das Auge des Herrn ist unter denen, die ihn fürchten." Immerhin wandert das Auge des Schöpfers überall. Wir müssen daran glauben, dass der Schöpfer über die Welt in persönlicher Vorsehung wacht, mit Wohlwollen und nicht unbedingt über diejenigen, die ihn fürchten. Wir sollten, wenn wir über den Schöpfer sprechen von der Perspektive "an den Taten erkennen wir Dich," deuten. Das bedeutet dass besonders die,jenigen, die ihn fürchten, fühlen, dass das Auge des Schöpfers über die ganze Welt wacht. In anderen Worten, nur die, die den Schöpfer fürchten, erreichen, dass der Schöpfer über die Welt in persönlicher Vorsehung, mit Wohlwollen wacht Aber was den Rest der Welt betrifft, für jene gibt es kein Verbergen des Antlitzes, da sie Seine Vorsehung nicht erreichen können, welche wohltätig ist. Es steht geschrieben in der "Einführung in das Buch Zohar" (P 138), "solange die Empfangenden nicht zur Vollendung kommen und fähig sind, Sein komplettes Wohlwollen zu erreichen, welches er für uns geplant hatte im Schöpfungsgedanken, muss die Führung durch Gut und Böse sein. In anderen Worten, so lange unser Gefäß des Empfangens voller Empfangen für unserer selbst ist, ist es unmöglich, die Vorsehung als Wohlwollen zanusehen. Vielmehr sind es diese, die das Auge des Schöpfers sehen können, dass seine Führung wohlwollend ist, diejenigen, welche "seine Gnade erwarten." Das ist deshalb so, weil "Seine Gnade" meint, dass sie sich sehnen, die Qualität von Chessed [Gnade/Gunst vom Schöpfer zu erreichen, was bedeutet, sie verlangen danach, die Qualität des Gebens vom Schöpfer zu erreichen, welches "Gleichwertigkeit der Form," bekannt als "Dwekut (Anhaftung) an den Schöpfer." Deshalb, wenn sie mit der Qualität des Schenkens belohnt wurden, sind ihre Gefäße des Empfangens nicht länger verschmutzt. In dieser Zeit werden sie belohnt mit "Dem Auge des Herrn," und mit dem Gefühl, dass Seine Vorsehung eins ist mit dem Wohlwollen. Aber jene, die es nicht wünschen, die Qualität von Chessed zu erlangen, gemeint sind Gefäße des Gebens, sind unter dem Einfluß von Gut und Böse. Aber wem gibt der Schöpfer Chessed, genannt "Gefäß des Gebens" welches die zweite Natur ist? Nicht jedem. Es gibt viele Menschen, die auf seine Barmherzigkeit warten, dass der Schöpfer ihnen die Qualität von Chessed geben wird. Der Schöpfer gibt Chessed, genannt "Gefäß des Gebens" nicht den Leuten die denken, dass die Sache von Chessed nur eine Zugabe ist, gemeint sind diese, welche sich als ganz bezeichnen und den Schöpfer brauchen, um ihnen die Qualität von Chessed als eine faire Ergänzung zu geben. Das ist so, weil nur jenen mit Kelim (Gefäßen) zum Füllen von oben gegeben wird. In anderen Worten, wenn kein reines Verlangen besteht, ist es unmöglich es zu erfüllen. Eher genauer gesagt, wann ist es möglich, den Bedarf zu stillen? Wenn eine Person nicht um Luxus bittet, sondern um Notwendiges. Dann empfängt der Mensch, weil Luxussachen nicht als Mangel angesehen werden. Wenn geschrieben steht: "Das Auge des Herrn richtet sich auf diejenigen, die Ihn fürchten, auf diejenigen, die auf Seine Gnade warten", wer sind diese oben erwähnten Menschen, die Seine Gnade erwarten? Genauer, für welchen Zweck sehnen sie sich nach dem Schöpfer, damit Er ihnen die Eigenschaft von Chessed gibt? Es handelt sich besonders um solche Menschen, die das Gefühl haben, sie brauchen die Eigenschaft von Chessed, "um ihre Seelen vom Tod zu erlösen". Mit anderen Worten, es liegt genau in jenen Menschen, welche sich wünschen, Dwekut mit dem Schöpfer zu erreichen, sich an das Leben aller Leben anzuheften. Andererseits, wenn sie keine Dwekut haben, fühlen sie sich den Toten gleichbedeutend, wie unsere Sagen berichteten, "Die, welche in ihren Leben die Frevler sind, werden ´tot´ genannt". Aus diesem Grund bitten sie den Schöpfer, sie vom Tod zu erretten, weil die Ungleichheit der Form sie vom Leben aller Leben trennt. Dwekut mit dem Schöpfer wird als Leben angesehen, wie geschrieben steht: "Aber Ihr, die ihr euch an den Herrn euren Gott, gehalten habt, ihr seid am Leben, jeder von euch an diesem Tag". Es folgt daraus, dass der Grund, warum sie für die Eigenschaft von Chessed bitten, der ist, weil sie nicht so sein wollen wie "Die Bösen im Leben, welche ´tot´ genannt werden", und gerade ihnen gibt der Schöpfer die Eigenschaft von Chessed, was bedeutet, Gefäße des Gebens. Wenn geschrieben steht: "Um ihre Seelen vom Tod zu erretten", ist damit die Suche nach dem Schöpfer gemeint, damit dieser die Eigenschaft von Chessed gibt, um "ihre Seelen vom Tod zu erretten", dies wird "ein Mangel" genannt, was wiederum ein Kli [Gefäß] ist, welches die Füllung empfangen kann. Aber diese Menschen, welche die Hilfe des Schöpfers als Luxus benötigen, die haben keine echten Kelim, kein wirkliches Anliegen an den Schöpfer, ihnen die Kelim "um ihre Seelen vom Tod zu erretten" zu geben, sondern sie haben lediglich einen Luxuswunsch. Daher verbleiben sie nur mit den Gefäßen des Empfangens, und sorgen sich lediglich um ihren eigenen Vorteil. Sie fühlen nicht, dass sie beschmutzte Kelim haben, und dass es unmöglich ist, Kdusha [Heiligkeit] in diese Kelim zu füllen, weil Kdusha und Eigen-Nutzen zwei vollkommen entgegengesetzte Teile sind. Daraus folgt, dass nur diejenigen, welche verstehen, dass, wenn sie keine Handlungen des Gebens durchführen können, sie sich vom Leben aller Leben abspalten. Diese bitten den Schöpfer darum, ihnen die Kraft des Schenkens zu geben, welche eine zweite Natur ist, denn wie Baal HaSulam sagte, da der Schöpfer die erste Natur gab, den Wunsch zu empfangen, ist es unmöglich, die erste Natur in die zweite zu verwandeln. Vielmehr kann dies nur der Schöpfer erreichen. Wie im Auszug aus Ägypten der Schöpfer selbst sie von der Herrschaft des Pharao, des Königs von Ägypten, errettete - wie unsere Sagen erzählten - mit dem Passah Hagadah [Schilderung vonPassah], "Der Herr führte uns heraus aus Ägypten, nicht durch einen Engel, nicht durch einen Seraphim und nicht durch einen Boten, sondern der Schöpfer persönlich". Allerdings, wann empfängt jemand die Hilfe, dass der Schöpfer ihn aus der Herrschaft Ägyptens errettet, welche der Wunsch ist, für sich selbst zu empfangen? Das geschieht genau dann, wenn ein Mensch ein wirkliches Bedürfnis hat. Daher, wenn jemand wünscht, Dwekut mit dem Schöpfer zu erreichen, erhält er auch Hilfe für das Verlangen. Mit anderen Worten, er sollte fühlen, dass er einen Mangel hat, was nicht heißt, ein Mangel an Vollkommenheit, aber einen Mangel an Leben, weil das Böse in ihm so umfangreich ist. Daher wird er von oben unterrichtet, dass er ein Sünder ist, wie im Sohar über das, was eben gesagt wurde, geschrieben steht: "Wenn seine Sünde, die er begangen hat, ihm kundgetan wird." Es wird gefragt: "Wer brachte sie ihm zur Kenntnis?" und es wird geantwortet: "Der Schöpfer machte es ihm bewusst, dass er ein Sünder ist." Das bedeutet, dass der Schöpfer ihm die Wahrheit zeigt, wie weit entfernt er vom Schöpfer ist, und dass er ein Leben in Kdusha dringend benötigt. Daher bittet man den Schöpfer, ihm zu helfen und ihm den Wunsch zu geben zu schenken, weil es ihm an Leben fehlt. Und daraufhin, da er ein wirkliches Verlangen hat, gibt ihm der Schöpfer den Willen zu geben, was die zweite Natur ist. Entsprechend dem oben Gesagten, sollten wir auch das verstehen, das, was geschrieben wurde (in "Und von den Wundern"): "Und Du, in Deiner großen Gnade, hast die Starken in die Hände der Schwachen gegeben, die Vielen in die Hände der Wenigen und die Unreinen in die Hände der Reinen." Das erklärt uns, dass, bevor ein Mensch in den Zustand gelangt, in dem er erkennt, wie schwach er ist, dass das Böse in ihm in einem solchen Überfluss vorherrscht, dass er es nicht überwinden kann, und wie unrein er ist, es für ihn unmöglich ist, die Füllung von Oben zu erhalten. Das ist daher, weil er noch immer kein vollständiges Kli hat, das diese Füllung empfangen kann, welche sich auf den Mangel des Kli bezieht. Darum steht geschrieben: "Nicht weil ihr mehr seid denn alle Völker." In anderen Worten, "Der Ewige hat euch begehrt und euch erkoren, nicht weil ihr mehr seid denn alle Völker, denn ihr seid die Wenigsten von allen Völkern." Deshalb, wenn ein Mensch sieht, dass er schlechter ist als die ganze Welt, wählt dich der Schöpfer besonders im Zustand von Demut aus und befreit dich von der Herrschaft Ägyptens, wie geschrieben steht: " Ich bin der Herr dein Gott, der dich aus dem Land Ägypten herausbrachte,... um dein Gott zu sein." Es steht geschrieben (im Psalm Chanukka Lied), "Ich werde Dich preisen, O Herr, weil Du mich erhoben hast und meine Feinde nicht über mich hast siegen sein lassen." Wir müssen verstehen, wer die Feinde von David sind, von denen David sagte: "Und hat meine Feinde nicht über mich siegen lassen." Wir sollten das so deuten, dass es bekannt ist, dass David als Malchut betrachtet wird, das heißt Königreich des Himmels, das heißt, dass die Geschöpfe die Last des Königreichs des Himmels auf sich selbst nehmen sollten mit dem Ziel, keine Belohnung zu erhalten, sondern weil "Er groß und herrschend ist," und nicht für die Selbstbefriedigung. Aber die ganze Welt widersteht dem und hasst es, alles für den Schöpfer und nicht für die Selbstbefriedigung zu tun. Deshalb soll Kdusha vollkommen geben, was bedeutet, dem Schöpfer Gutes zu tun, wie geschrieben steht: "Du sollst heilig sein, weil ich der Herr heilig bin." Weil der Schöpfer nur den Geschöpfen gibt, sollten die Geschöpfe dem Schöpfer geben, denn das wird "die Gleichwertigkeit der Form" genannt, die als Dwekut [Verschmelzung] mit dem Schöpfer betrachtet wird. Es stellt sich heraus, dass all diejenigen, die nur für sich selbst arbeiten möchten und nicht für den Schöpfer, "die Feinde des Schöpfers" genannt werden, das heißt die Feinde des Königreichs des Himmels. Dadurch werden sie "die Feinde von David" genannt, und das ist die Bedeutung der Worte von David: "Und hat meine Feinde nicht über mich siegen lassen." Im Allgemeinen gibt es nur zwei Unterscheidungen, von denen gesprochen wird: 1) der Schöpfer 2) die Geschöpfe. Mit anderen Worten schuf der Schöpfer die Geschöpfe, um ihnen Vergnügen und Genuss zu verleihen, wie geschrieben steht: "Sein Wunsch, Seinen Schöpfungen Gutes zu tun." Vor der Sünde hatte Adam haRishon die Ganzheit seiner Neshama, denn damals hatte er NaRaN von BYA und NaRaN von Azilut. Nur nach der Sünde gab es den Abgang seiner NaRaN und er verblieb nur mit Nefesh. Dann musste er bereuen, seine Kelim zu erheben, die zu den Klipot fielen, und musste sie mit der Kdusha wieder vereinigen, was bedeutet, mit Ihm noch einmal zu verschmelzen, um zu geben, und das wird "Reue/Buße" [auf Hebräisch - zurückkehren"] genannt, weil im Sohar geschrieben steht: "Das Hej wird zum Waw zurückkehren." Hej bedeutet Malchut, die erhält, um zu erhalten, und alle Seelen dehnen sich von ihr aus. Darum wird Malchut "die Versammlung Israels" genannt, die alle Seelen enthält. Eine Korrektur wurde über diese Malchut gelegt, um sie in das Sein um zu geben, zu korrigieren, und diese Arbeit wurde den Geschöpfen gegeben, wobei, indem sie sich mit Tora und Mizwot [Gebote] beschäftigen, um zu geben, sie bei jedem bewirken die Existenz um zu geben zu haben, um an der Wurzel seiner Seele in Malchut von Azilut zu geben. Auf diese Weise bewirken sie Vereinigung oben, die "die Vereinigung des Schöpfers und Seiner Göttlichkeit" genannt wird, was Malchut bedeutet, die "Göttlichkeit" mit SA genannt wird, die "Waw von HaWaYaH" genannt wird. Das ist die Bedeutung von " Reue/Buße", wenn Der Sohar sagt: "Das Hej wird zum Waw zurückkehren." Im Allgemeinen sollten wir drei Unterscheidungen machen: "eins", "einzigartig" und "vereinigt". Es steht geschrieben in Der Studie der Zehn Sefirot (Teil 1, Artikel 1): "Das Eine zeigt an, dass Er in der gleichförmigen Gleichwertigkeit/Gleichheit ist. Einzigartig zeigt an, was sich von Ihm ausdehnt, dass in Ihm jene ganze Vielfältigkeit wie Seine Essenz gleichförmig ist. Und vereinigt zeigt an, dass, obwohl Er die vielen Handlungen bestimmt, eine einzelne Kraft sie alle steuert, und sie alle zurückkehren und sich in der Form der Einzigartigkeit vereinigen." Die Bedeutung von Eins ist, dass Er einheitlicher Gleichheit ist, d.h. dass Er die Schöpfung mit einer einzigen Absicht schuf - Seinern Geschöpfen Gutes zu tun. Einzigartig bedeutet, obwohl wir sehen, dass es viele Handlungen gibt, d.h. gute und schlechte, dass heißt, dass es uns vorkommt, als täte er Gutes und Schlechtes, Er "Einzigartig" genannt wird, weil all seine verschiedenen Handlungen ein einziges Ergebnis haben - Gutes zu tun. Daraus folgt, dass Er in jeder einzelnen Handlung einzigartig ist und sich in seinen verschiedenen Handlungen nicht ändert. Über jeder Handlung schwebt eine einzige Form - Gutes zu tun. Man muss das glauben. Mit anderen Worten, auch wenn ein Mensch fühlt, dass, obwohl er spürt ,dass diese Handlung vom Schöpfer kommt und es keine positive Handlung ist, er trotzdem glauben sollte, dass diese Handlung ihn befähigen wird, das Gute zu erreichen. Das ist die Arbeit des Menschen: zu glauben dass es so ist, auch wenn er es nicht versteht, und dem Schöpfer dafür zu danken. Unsere Weisen sagten: "Man soll die Schlechten segnen wie man die Guten segnet." Mit anderen Worten, ein ein Mensch muss glauben, dass es zu seinem Besten ist, oder der Schöpfer wird ihn nicht diese Stufen empfinden lassen, da Sein Verlangen ist, den Geschöpfen Gutes zu tun, denn das war der Schöpfunsgedanke. Vereinigt bedeutet, dass ein Mensch bereits belohnt wurde, indem er sieht, wie all die vielen Einzelnen die Gestalt der Vereinigung angenommen haben, d.h. er wurde damit belohnt, zu sehen, wie er für jedes Schlechte, bereits das dazu gehörige Gute empfangen hat. Man wird erst damit belohnt, vereint zu sein, nachdem man seine Kelim korrigiert hat, um zu Geben. Zu dieser Zeit wird der Mensch mit dem Zweck der Schöpfung belohnt, welche vollkommen gut ist. Das ist die Bedeutung dessen, was im Psalm "Die Öffnung des Hauses für David" geschrieben steht. Die Öffnung des Hauses entspricht dem Tempel, dass in der Arbeit, des Menschen Herz ein Tempel für den Schöpfer sein sollte, wie es geschrieben steht: "Und lass sie ein Heiligtum für Mich schaffen, dass Ich unter ihnen wohnen möge." Man soll mit der Anwesenheit der Heiligkeit belohnt werden, wie unsere Weisen sagten: "Der Barmherzige braucht ein Herz," heißt, dass alles, was der Schöpfer braucht, die Herzen der Menschen sind, damit Er ihm geben kann, was Er ihm geben möchte. Und wenn ein Mensch mit vereintsein belohnt wurde, sieht er, dass er mit dem Bauen des Tempels belohnt wurde. David sagte darüber: "Ich werde dich preisen, Oh Herr, dafür dass Du mich erhoben hast und meine Feinde nicht über mich triumphieren lassen hast." Das bedeutet, dass der Schöpfer ihn vor allen Feinden, welche sich nach dem Empfangen sehnen, die die Kdusha versperren, beschützt hat, und er wurde mit dem Eintritt in Kdusha belohnt. Das ist die Bedeutung der Worte: "Oh Herr, Du hast meine Seele aus der Unterwelt heraufgebracht; Du hast mich am Leben erhalten, dass Ich nicht hinunter in die Grube stürzen würde." Wir sagen (in "Hilfe Unserer Väter"), "Du bist der Erste; Du bist der Letzte; und außer Dir haben wir keinen König ,der errichtet und gibt." Wir sagen auch: "Du bist, bevor der Welt erschaffen wurde; Du bist nachdem die Welt erschaffen wurde; Du bist in dieser Welt; und Du bist für die nächste Welt." Wir verstehen es wörtlich als Verbindung zur Großartigkeit des Schöpfers. Jedoch was sagt uns das für unsere Arbeit? Es ist bekannt, dass der Sinn der Arbeit darin besteht, dass man seine Gefäße des Empfangens korrigieren muss, um die Kraft zu erlangen, alles für das Geben zu tun. Und man sollte alles aktivieren und tun was man kann. Zu dieser Zeit kommt man zu dem Entschluss, dass es ohne die Hilfe des Schöpfers keinen Weg gibt, um der Herrschaft des Willens für sich selbst zu empfangen zu entkommen. Das wird "Erfüllung" genannt, wenn man aus dem ägyptischen Exil kommt, was die Herrschaft des Willens zu empfangen ist. Jeder versteht, dass Erlösung die Angelegenheit für den Schöpfer ist, da ein Mensch sieht, dass es absolut unmöglich ist, aus eigener Kraft aus dem Exil zu kommen. Und trotzdem sollten wir fragen: "Wie weiß man, dass das Herauskommen aus dem Exil des Willens zu empfangen einzig vom Schöpfer abhängt und dieses jenseits der Fähigkeiten des Menschen liegt?" Die Antwort darauf ist, dass er aus seiner Sicht bereits alles getan hat, was tun konnte, sich aber keinen Schritt von seinem Willen zu empfangen wegbewegt hat. Im Gegenteil, er sieht, dass, seit er mit der Arbeit begonnen hat, um die Stufe zu erreichen, auf der er alle Handlungen für den Schöpfer tut, er jetzt etwas völlig anderes sieht - dass er sich rückwärts bewegt! Mit anderen Worten, er sieht, dass er jetzt mehr als zuvor in Selbstliebe versinkt. Aus diesem Grund sagt ein Mensch, der mit Erfüllung belohnt wurde, mit dem Auszug aus dem Exil, dass nur der Schöpfer die Menschen Israels aus Ägypten bringen kann, d.h. dass die Erfüllung zum Schöpfer gehört. Jedoch das Exil betreten bedeutet sich der Herrschaft des Willens zu ergeben, und das gehört auf jeden Fall zu Menschen. Mit anderen Worten, es ist die Schuld des Menschen dass er den Willen für sich selbst zu empfangen nicht überwinden kann. Deswegen geht ein Mensch aus eigenem Verschulden ins Exil. Dafür erzählen uns die Schriften dass es nicht so ist, wie wir es verstehen. Und obwohl man sagt: "Wenn ich nicht für mich bin, wer ist dann für mich?" d.h. dass alles von der Entscheidung des Menschen abhängt, man sollte trotzdem glauben, dass alles unter Vorsehung geschieht, d.h. dass alles vom Schöpfer abhängt. Darüber wird gesagt: "Du bist bevor die Welt erschaffen wurde." Es ist bekannt, dass Olam [Welt] von dem Wort He'elem stammt [Verschwinden] und Verhüllung. Und wir sollten wissen, dass es in Bezug auf das Exil zwei Erkenntnisse gibt: 1) Wenn ein Mensch nicht fühlt, dass es Verschwinden und Verhüllung gibt, und 2) wenn ein Mensch fühlt, dass er sich auf einer Stufe des Verschwindens und Verhüllens befindet. Das ist die Bedeutung der Worte: "Du bist bevor die Welt erschaffen wurde" Mit anderen Worten, der Umstand, dass ein Mensch nicht fühlt, dass er sich einer Stufe der Verhüllung befindet, ist das Werk des Schöpfers. Aber es ist zum Besten des Menschen, da, bevor ein Mensch das Böse in sich korrigieren kann, es eine Korrektur des Verschließens vor dem Schlechten gibt. Deswegen schuf der Schöpfer die Situation, die dem Eintreten des Menschen in das Verschwinden und Verhüllen vorausgeht. Das ist die Bedeutung von: "Du bist bevor die Welt erschaffen wurde." D.h. bevor die Verhüllung geschaffen wurde. Danach kommt der Mensch auf eine Stufe des Verschwindens und Verhüllens. Man kommt auf diese Stufe genau entsprechend seiner Anstrengungen in der Tora und Mitzvot um die Stufe zu erreichen, wo all seine Handlungen, um zu geben sind. Das ist Bedeutung der Worte: "Du bist bevor die Welt erschaffen wurde." Deswegen rührte die Tatsache, dass man in Verschwinden und Verhüllung kommt, von Dir. Das ist die Bedeutung von: "Du bist, nachdem die Welt erschaffen wurde." Und nachdem er bereits im Exil ist, kommt die Erlösung und das ist: "Du bist der Erste; Du bist der Letzte."
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