Beschreibung
Ob wir wollen oder nicht, wir drehen uns miteinander und sind voneinander abhängig. Wenn sich etwas an einem Ort der Welt ereignet, hat es seine Auswirkungen auf einen ganz anderen Ort der Welt.
Transkript
Der Schmetterlingseffekt
Sowohl die Entdeckung der Natur und ihrer Gesetze als auch die Weisheit der Kabbala lehren uns, Schritt für Schritt unser Weltsystem näher kennenzulernen. Unsere Welt ist klein und rund und all ihre Einzelteile sind miteinander verbunden. Ob wir wollen oder nicht, wir drehen uns miteinander und sind voneinander abhängig. Wenn sich etwas an einem Ort der Welt ereignet, hat es seine Auswirkungen auf einen ganz anderen Ort der Welt.
Alle kennen den sogenannten "Schmetterlingseffekt". Wenn ein Schmetterling an einem bestimmten Ort der Welt seine Flügel ausbreitet, so hat dies tausende Kilometer entfernt seine Auswirkungen.
Daher sind wir wie Zahnräder, eines bewegt das andere, eines ist vom anderen abhängig, ob es uns gefällt oder nicht. Unser Problem liegt lediglich darin, dass wir uns nicht miteinander drehen wollen, jeder möchte eigenständig sein.
Das "Ich" möchte von allen unabhängig sein, frei sein, keine Rücksicht nehmen auf andere. Ich fahre jetzt nach Indien, ruhe mich aus, gehe auf Abenteuer, ein anderer will komplett die Richtung bestimmen und herrschen, die nächste ist Feministin und geht gegen die Natur, weil sie glaubt, dies sei besser, und dreht sich damit in die verkehrte Richtung, der übernächste fordert Zugeständnisse von der Gesellschaft, die ihm nicht zustehen. So dreht sich jeder einzelne in eine andere Richtung, sabotiert so das gesamte System, welches sich aber dennoch bewegt, aber durch unsere Störversuche in seiner Bewegung behindert wird. Und offenbar wollen wir das auch so.
So funktioniert die Menschheit, auf eine völlig unrichtige und verdorbene Weise. Und all diese Hindernisse spüren wir dann an uns selbst als Leid.
"Viele litten und werden auch zukünftig Leid erfahren, bis wir den richtigen Pfad gefunden haben." (Rav Jehuda Aschlag, Zeitschrift "Die Nation")
Freunde, Mitmenschen, hören wir doch auf, Steine in die Räder zu werfen, lasst die Natur walten, wie sie soll, lernt das allgemeine Naturgesetz kennen, das da heißt: Nächstenliebe!
Wenn wir das System in Harmonie arbeiten lassen, es zu verstehen versuchen, wie es in Leichtigkeit, Güte und Schönheit funktioniert, werden wir erfahren, wie gut es uns damit geht. Wir brauchen nichts zu fordern, jeder erhält, was ihm zusteht.
Wir sehen doch, dass wir unser Schicksal nicht ändern können. Lasst uns mit und nicht gegen das System gehen und wir werden zu Ruhe, Wohlstand, Sicherheit und Gelassenheit gelangen, zum Besten für jeden Einzelnen von uns. Nur dies kann unsere Rettung sein, weil wir wissen, dass dieses System existiert und sich bewegt, nur wenn wir es nicht stören, werden wir das Wunder seiner vollkommenen Arbeit erfahren.
"Wenn einmal die Verhüllung überwunden sein wird, so wird die Vollkommenheit sichtbar werden." (Rav Jehuda Ashlag, Pri Chacham)
Lasset uns die Natur verstehen und mit ihr im Gleichklang leben.
"Diese Vollkommenheit drückt sich in der Weissagung in einem einzigen Wort aus: Verschmelzung." ( Rav Jehuda Ashlag, Matan Tora)
|
Beschreibung
Die Menschheit glaubt, dass sie Entscheidungsfreiheit besitzt. Aber nach und nach enthüllt sich uns ein völlig anderes Bild. Wir entdecken, dass wir in allem, was wir tun, von Oben gesteuert werden
Transkript
Sind wir Marionetten?
Die Menschheit glaubt, dass sie Entscheidungsfreiheit besitzt. Wir stehen kraftvoll mit beiden Beinen auf dem Boden und sind uns sicher, dass wir zu allem fähig sind. Wir besitzen Wissen, haben Gefühle und setzen die ganze Welt in Bewegung. Jeder Einzelne von uns glaubt, er sei groß, versteht, fühlt und ist eigenständig.
Aber nach und nach enthüllt sich uns ein völlig anderes Bild. Wir entdecken, dass wir in allem, was wir tun, von Oben gesteuert werden. Ich fühle die Fäden, die mich bewegen, nicht. Ich steuere, prüfe, will die ganze große Welt in Besitz nehmen, sie bewegen, aber erinnere mich nicht, verstehe nicht und fühle nicht, dass ich gesteuert werde.
"Es gibt hier unten keinen Grashalm, über den nicht oben ein Engel wacht und ihm sagt: Wachse!" (Sohar, Bereschit 1)
Wenn jeder meiner Schritte von einem Faden von Oben gesteuert wird sowohl im Gefühl als auch im Verstand wo bleibt dann mein "Ich"? Die Weisheit der Kabbala erklärt uns, dass wir in der Leitzentrale tatsächlich nicht vorhanden sind, wir werden geleitet.
"Der Mensch gleicht einem Gericht auf dem Herd, das nicht verhindern kann, gekocht zu werden." ( Baal HaSulam, Abhandlung über die Freiheit)
Es gibt Willensfreiheit nur in einem einzigen Belang: dieser Fernsteuerung zuzustimmen, sie verstehen zu lernen, genau die Bewegungen zu vollziehen, die dir von Oben vermittelt werden, und das Programmsystem nicht zu stören.
Von dem Augenblick an, in dem du die Lenkung von Oben annimmst, wirst du den Erfolg sehen. Warum ist das so? Weil du mit dem Verständnis der Höheren Kraft harmonierst und nicht allein auf dein irdisches Verständnis angewiesen bist. Und dies ist deine Entscheidungsfreiheit - und dies ist die bestmöglichste und sicherste Situation. Du gehst durchs Leben und bist erfolgreich, weil der Verstand der Höheren Kraft auf dich einwirkt und dich leitet und dich zu ihrer Höhe führt.
Die Harmonie mit dem, der dich steuert, ermöglicht uns, zu wachsen, anstatt armselig zu sein, unwissend, wie wir dieses Leben beenden werden.
|
|
|
Unsere Welt ist zweigeteilt |
|
|
|
Beschreibung
Am Ende seines Vorworts zum Buch Sohar erklärt uns Baal HaSulam, dass unsere Welt zweigeteilt sei und zwar in einen äußeren und einen inneren Teil. Was ist der Unterschied?
Transkript
Die Welt ist zweigeteilt
Am Ende seines Vorworts zum Buch Sohar erklärt uns Baal HaSulam, dass unsere Welt zweigeteilt sei und zwar in einen äußeren und einen inneren Teil. Wir sehen leidglich die Außenwelt, jedoch existiert in ihr auch die Innenwelt.
Der Unterschied zwischen beiden Welten liegt nicht in der Größe. Die Kabbala bezeichnet als Außenwelt all das, was wir sehen können. Sie meint unsere Welt, Bäume, Erde, Sonne, Wolken. Eben unsere gesamte Welt, unbelebte Materie, Pflanzen, Tiere, Menschen, Sterne, das gesamte Universum. Dies alles nennt die Kabbala äußere Welt. Auch der Mensch in seinem Körper ist ein Teil der äußerlichen Welt.
Zusätzlich zu dem, was wir sehen, gibt es den inneren Menschen und seine innere Welt. Unsere Welt hat ihre Lehre, die äußerliche Lehre, wie Physik, Chemie, Biologie, Zoologie, Geografie, usw. Und es gibt die Lehre über die innere Welt, die innere Lehre oder die "Weisheit der Kabbala".
Die innere Welt stimmt mit der äußeren überein, nur ist die innere verborgen und die äußere im Hier und Jetzt für uns sichtbar. Wenn wir diese innere Welt erreichen wollen, die weder von unserem Körper noch von den Ereignissen dieser Welt abhängig ist weder von Geburt noch vom Altern oder Tod, wenn wir in einer innerlichen Welt leben wollen, müssen wir erst zu dieser gelangen.
Mit der Entdeckung der inneren Welt entdecken wir eine zusätzliche innere Welt
und noch eine und noch eine und noch eine weitere
Und so entdecken wir, dass es außer unserer Welt (Olam HaAssija) noch Olam HaJezira, Brja, Azilut und Olam Adam Kadmon oder Ejn Sof gibt. Diese ist die Innerste Welt, die verborgenste, und genau dort ist unsere Wurzel. Von dort sind wir in unserer Entwicklung bis in unsere Welt gelangt, groß, aber materiell, sehr materiell.
Und von dieser unserer Welt müssen wir tiefer und tiefer in die spirituelle Welt vordringen. Sie liegt in der Tiefe verborgen, aber wenn wir dort hingelangen, fühlen wir ihre Größe, den Unterschied zwischen materieller Größe und der Größe der ewigen und vollkommenen Kräfte.
"Alle irdischen und außerirdischen Welten sind im Menschen."
Baal HaSulam, Vorwort zur Einführung in die Weisheit der Kabbala
|
|