| Shamati 4: Der Grund für die Schwierigkeit, sich vor dem Schöpfer zu annullieren |
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Ich hörte an Shevat 12, 6. Februar 1944 Man muss wissen, dass der Grund für die Schwere, die der Mensch empfindet, wenn er sich vor dem Schöpfer annullieren möchte, und sich nicht mehr um seinen Eigennutz kümmern will – darin besteht, dass der Mensch zu einem solchen Zustand gelangt, dass er fühlt, die ganze Welt würde dort bleiben, wo sie ist; er aber würde aus der Welt verschwinden und seine Familie und seine Freunde zurücklassen, um sich um des Schöpfers willen zu annulieren. Sobald er aber den Schöpfer spürt, wird er sich mit der Wurzel, mit der Quelle vereinen, sich in sie einschließen und sich annulllieren - wie die Kerze vor dem Feuer, ohne die geringste Diskussion, weil das in ihm auf natürliche Weise geschehen wird. Deswegen ist das Wichtigste, was der Mensch erreichen soll - die Empfindung des Schöpfers, die Empfindung, dass "die Welt voll Seiner Größe ist". Das heißt, das Bewusstsein dessen, dass das Einzige, was dem Menschen fehlt, der Glaube an den Schöpfer ist. Und man muss wissen, dass es keinen Unterschied zwischen dem großen und dem kleinen Leuchten gibt, [zwischen der großen Empfindung des Schöpfers und der geringfügigen], das der Mensch erkennt. Denn im Licht finden niemals und keinerlei Veränderungen statt. So, wie geschrieben steht: „Ich, HaWaYaH, habe mich nicht verändert.“ Das Licht ist der Wille des Schöpfers, die Geschöpfe mit Genuss zu füllen, und das ist stetig, stets maximal, unveränderlich. Alle Veränderungen im Empfinden resultieren jedoch aus der Veränderung der Wünsche, der Kelim, die das höchste Licht erhalten. Wenn daher der Mensch fähig ist, seine Wünsche zu verändern, verändert er im gleichen Maße die Menge an Licht, welches sie (die Kelim) betritt, also das Empfinden. Seine Kelim zu vergrößern bedeutet, immer mehr und mehr den Schöpfer zu begehren, zu ihm zu streben, zum Empfinden von Ihm, zum Geben an ihn. Weil die Größe der Empfindung nur von der Größe des Verlangens abhängt, so gilt, dass je mehr der Mensch den Schöpfer preist und ihn in seinen Augen erhöht, er Dankbarkeit verspürt, dafür dass ihn der Schöpfer an sich näherbringt, dafür, dass Er ihm die Möglichkeit gibt, Ihn auch nur ein wenig zu spüren. Je größer die Wichtigkeit ist, die der Mensch dem beimisst, desto größer werden seine Kelim, und daher empfindet er ein größeres Leuchten, größeren Genuss, Vollkommenheit in ihnen. Weil jedoch der Mensch stets nur innerhalb seiner Wünsche fühlt, ist er niemals in der Lage, die wahre Stufe seiner Verbindung zum Schöpfer genau einzuschätzen. Nur ein wahres Streben nach dem Zustand, in dem die erreichte Nähe zwischen ihm und dem Schöpfer auf ewig bleiben möge, sollte sein Ziel sein. Und das unveränderliche, stete Empfinden der Verbindung mit dem Schöpfer zeugt von ihrem Höhepunkt. Das heißt: Der Mensch kann einen Zustand erreichen, in dem das Licht in seinen Kelim auf ewig bleibt.
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