| Shamati 72: Sicherheit ist die Kleidung des Lichts |
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Die Sicherheit ist die Kleidung des Lichtes, welches als das "Leben" bezeichnet wird. Denn es gibt kein Licht ohne Kli. Daher kann das Licht, welches als das Licht des Lebens bezeichnet wird, nicht einfach so leuchten, sondern ist verpflichtet, sich in irgendein Kli, Wunsch zu hüllen. Und ein Wunsch, der vom Licht des Lebens erfüllt ist, wird als "Sicherheit" bezeichnet, da der Mensch sieht, dass er in der Lage ist, jede schwierige Sache zu meistern. Es folgt, dass das Licht in diesem Kli der Sicherheit erkannt und wahrgenommen wird. Daher wird das Maß des Lebens des Menschen durch das Maß der Empfindung der Sicherheit definiert, das Maß an Licht, welches im Kli leuchtet. Daher wird sein Leben durch das Maß gemessen, in welchem sich in ihm die Sicherheit offenbart. Denn die in ihm vorhandene Sicherheit bestimmt das Maß des Lebens in ihm. Aus diesem Grunde kann der Mensch selbst sehen, dass die ganze Zeit, in der er Leben fühlt, ihm die Sicherheit in allem leuchtet, und er nichts sieht, was ihn daran hindern könnte, das Erwünschte zu erreichen. Das, weil das Licht des Lebens, die Kraft von oben, ihm leuchtet und ihm höhere Kräfte vermittelt, die "über den Menschlichen" sind, da das höhere Licht nicht in seinen Möglichkeiten begrenzt ist, wie materielle Kräfte begrenzt sind. Wenn jedoch das Licht des Lebens aus dem Menschen schwindet, was als Verlust des Maßes an Lebenskraft wahrgenommen wird, wird der Mensch zu einem Klugschwätzer und Philosophen: jede seine Handlung bewertet er, ob es sich lohnt, sie zu tun oder nicht, und wird vorsichtig, und nicht feurig und beschwingt, wie zuvor, als er begann, von einem starken Lebensniveau hinab zu steigen. Doch der Mensch hat keinen Verstand, um zu sagen, dass die ganze Allwissenheit und Verfeinerung, mit welchen er jede Erscheinung beurteilt, aus dem Grunde Platz hat, dass das Licht des Lebens, welches zuvor in ihm war, schwand. Und daher denkt er, dass er weise wurde - nicht wie früher, vor dem Verlust des Lichts des Lebens, als er beschwingt und unbesonnen war. Doch man muss wissen, dass er die ganze Weisheit, die er nun erkannte, aus dem Grunde erlangte, dass das Licht des Lebens aus ihm schwand, welches zuvor in ihm war. Wobei das Licht des Lebens, welches der Schöpfer ihm zuvor gab, das Maß aller seiner Handlungen war. Und nun, da er im Stadium des Falls begriffen ist, bekommen unreine, egoistische Kräfte (Sitra Achra) die Möglichkeit, zu ihm mit scheinbar gerechtfertigten Ansprüchen zu kommen. Der Rat kann in diesem Fall so sein: der Mensch muss zu sich selbst sagen: "Jetzt kann ich nicht mit meinem Körper sprechen und streiten, da ich tot bin. Und ich warte auf die Wiederauferstehung dieses toten Körpers. Und solange beginne ich, "über dem Verstand" zu arbeiten, d.h. ich sage zu meinem Körper - du hast in allen deinen Ansprüchen Recht, und gemäß dem Verstand habe ich dir nichts zu widersprechen. Doch ich hoffe, dass ich wieder beginnen werde zu arbeiten. Und nun nehme ich Thora und die Gebote auf mich und werde zu einem Übergetretenen, von dem es heißt: "Ein Übergetretener gleicht einem Neugeborenen". Und ich erwarte vom Schöpfer meine Rettung, im Glauben, dass Er mir unbedingt helfen wird, und ich auf den direkten Weg zu Ihm zurückkehren werde. Und wenn ich wieder spirituelle Kräfte erlangen werde, werde ich etwas haben, um dir zu antworten. Doch solange muss ich über dem Verstand gehen, weil es mir am heiligen Verstand fehlt. Daher kannst du, mein Körper, mich mit deinem Verstand besiegen. Daher habe ich keinen anderen Weg, als nur an die Weisen zu glauben, die mich anwiesen, Thora und die Gebote mit dem Glauben über meinem Verstand zu erfüllen und zu glauben, dass ich kraft des Glaubens der Hilfe von oben gewürdigt werde, wie es geschrieben steht: "Wer kam, um sich zu korrigieren - dem hilft man von oben".
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