| Shamati 1: Es gibt nichts außer Ihm |
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Shamati 1: Es gibt nichts außer Ihm
Ich hörte an Parashat Yitro 1, 6. Februar 1944 Es steht geschrieben: "Es gibt niemanden außer Ihm", was bedeutet, dass es keine andere Kraft in der Welt gibt, die über eine Möglichkeit verfügen würde, etwas gegen den Schöpfer zu tun. Und wenn der Mensch sieht, dass es in der Welt Dinge und Kräfte gibt, welche die Existenz der Höheren Kräfte verneinen, so ist der Grund dafür, dass so der Wille des Schöpfers ist. Und dies ist eine Methode der Korrektur, die heißt "die linke Hand stößt weg, und die rechte Hand zieht heran". Das bedeutet, dass dieses Wegstoßen mit der linken Hand zur Korrektur gehört. Das heißt, dass es in der Welt Dinge gibt, die von vornherein dazu kommen, um den Menschen vom rechten Weg abzulenken, und durch welche er von der Heiligkeit abgestoßen wird. Und der Nutzen der Zurückweisungen besteht darin, dass mit ihrer Hilfe der Mensch ein Bedürfnis erhält und ein volles Verlangen danach, dass der Schöpfer ihm helfen möge, weil er sieht, dass er sonst verloren ist. Nicht nur, dass er nicht in der Arbeit fortschreitet - er sieht, dass er sich zurückentwickelt, das heißt, er hat keine Kraft, die Tora und die Mizwot sogar "für sich" (lo liShma) auszuführen. Und nur durch wahres Überwinden aller Hindernisse durch den Glauben über dem Verstand kann er die Tora und die Gebote ausführen. Nicht immer hat er jedoch die Kraft der Überwindung durch den Glauben über dem Verstand, und wenn er sie nicht hat, wird er, Gott behüte vom Weg des Schöpfers abweichen, sogar von lo liShma. Er hat mehr Zerbrochenes als Ganzes, das heißt, er hat mehr Abstiege als Aufstiege; und in all dem sieht er nicht, dass diese Zustände ein Ende nehmen werden. Er wird immer außerhalb der Heiligkeit verbleiben, weil er sieht, dass es ihm schwer fällt, sogar die kleinste spirituelle Handlung auszuführen - nur durch Überwindung kraft des Glaubens über dem Wissen. Er ist aber nicht immer in der Lage, sich zu überwinden, und womit wird das nun enden? Dann gelangt er zur Entscheidung, dass es niemanden gibt, der ihm helfen kann - außer dem Schöpfer selbst. Das führt dazu, dass in seinem Herzen eine wahre Forderung an den Schöpfer entsteht, dass Er ihm die Augen und das Herz öffnen möge, und ihn tatsächlich an eine Verschmelzung auf immer mit Ihm annähern möge. Folglich stellt sich heraus, dass alle Zurückweisungen, die er hatte, dass all das vom Schöpfer kam, das heißt nicht weil er schlecht war und keine Überwindungskraft hatte. Und nur einem, der sich tatsächlich dem Schöpfer nähern will, um sich nicht mit dem Wenigen zufrieden zu geben, das heißt, damit er nicht auf der Stufe eines kleinen, unvernünftigen Jungen bleibt, gibt man Hilfe von Oben, damit er nicht sagen kann, dass er nun Gott sei dank die Tora und die Gebote hat, und gute Taten, und was braucht man mehr? Und es ist genau so, wenn der Mensch tatsächlich ein wahres Verlangen hat. Dann bekommt ein solcher Mensch Hilfe von Oben, und man zeigt ihm immer, wie schlecht er im jetzigen Zustand ist, das heißt: Man sendet ihm Gedanken und Meinungen, die gegen die Arbeit gerichtet sind. All das nur, damit er sieht, dass er nicht mit dem Schöpfer eins ist. Und wie er das auch überwinden möge, sieht er doch immer, dass er sich in einem Zustand fern der Heiligkeit befindet, verglichen mit anderen Arbeitenden, welche fühlen, dass Sie in voller Einheit mit dem Schöpfer sind. Während er dagegen immer Klagen und Ansprüche hat, und das Verhalten des Schöpfers sich gegenüber nicht rechtfertigen kann. Und es schmerzt ihn, dass er mit dem Schöpfer nicht Eins ist, bis er zu der Empfindung gelangt, dass er absolut keinen Anteil an der Heiligkeit hat. Und sogar wenn er eine gewisse Erweckung von Oben erhält, was ihn für eine gewisse Zeit belebt, so fällt er sofort in die Niederträchtigkeit zurück. Das ist es aber, was ihm bewusst macht, dass nur der Schöpfer helfen kann, ihn an sich anzunähern. Der Mensch muss sich immer bemühen, den Weg zu gehen, auf dem er sich in Verschmelzung mit dem Schöpfer befindet, das heißt, dass alle seine Gedanken beim Schöpfer sind. Und sogar wenn er sich im schlimmsten Zustand befindet, wenn es keinen größeren Abstieg als diesen geben kann, darf er nicht aus der Herrschaft des Schöpfers austreten! Also [er darf nicht] behaupten, es gäbe eine andere Macht, die ihn nicht in die Heiligkeit eintreten lasse, und dass es in deren Kraft stünde, Gutes oder Böses zu tun. Das bedeutet, dass man nicht denken darf, dass Sitra Achra (unreine Kräfte) über Kraft verfügt - dass es sie wäre, die den Menschen daran hindere, gute Taten auszuführen und den Weg des Schöpfers zu gehen, sondern im Gegenteil: alles wurde vom Schöpfer gemacht. Und wie Baal Shem Tov schrieb: "Derjenige, der sagt, dass es in der Welt eine andere Kraft gibt, also Klipot, dieser Mensch steht auf der Stufe "und ihr dientet fremden Göttern". Und nicht durch Gedanken des Unglaubens begeht er ein Verbrechen, sondern er begeht ein Verbrechen, indem er denkt, dass es eine andere Macht und Kraft außer dem Schöpfer gibt. Mehr als das: Derjenige, der sagt, dass der Mensch über eigene Macht verfügt, das heißt, der sagt, dass er gestern selbst nicht den Weg des Schöpfers gehen wollte - auch für ihn gilt, dass er das Verbrechen des Unglaubens begeht; mit anderen Worten, dass er nicht glaubt, dass der Schöpfer allein Herr der Welt ist. Doch wenn er irgendeinen Verstoß begangen hat, dann muss er natürlich bereuen und bedauern, dass er das Gesetz gebrochen hat. Und hier muss man auch die Reihenfolge von Bedauern und Schmerz ermitteln - in welchem Punkt er den Grund sieht, der ihn zum Verbrechen führte, und diesen Punkt soll er bedauern. Dann muss der Mensch bereuen und sagen, dass er gesündigt hatte, weil der Schöpfer ihn von der Heiligkeit an einen schmutzigen Ort zurückwarf, in die Toilette, den Platz von Abfällen. Mit anderen Worten gab der Schöpfer dem Menschen das Verlangen und die Sehnsucht, sich zu vergnügen und die Luft des stinkenden Ortes zu atmen. (Und man kann sagen, dass aus einigen Stellen in Büchern hervorgeht, dass der Mensch manchmal als Schwein in diese Welt reinkarniert. Das Gesagte muss man wie folgt erklären: Der Mensch bekommt das Verlangen, das zu genießen, was er bereits als Abfälle bezeichnet hat, doch nun will er sich wieder davon ernähren). Und wenn der Mensch spürt, dass er sich gerade in einem Aufstieg befindet und ein wenig den Geschmack an der Arbeit fühlt, dann soll er nicht sagen: "Nun befinde ich mich in einem Zustand, in dem ich verstehe, dass es sich lohnt, Diener des Schöpfers zu sein". Er muss wissen, dass er jetzt Gnade in den Augen des Schöpfers fand und der Schöpfer ihn deswegen annähert, und er deswegen jetzt Geschmack an der Arbeit verspürt. Doch er soll darauf Acht geben, niemals aus der Macht der Heiligkeit auszutreten, indem er sagt, dass es noch jemanden gibt, der handelt und wirkt, außer dem Schöpfer. (Doch daraus folgt, dass Gnade in den Augen des Schöpfers zu finden oder umgekehrt, nicht vom Menschen selbst abhängt, sondern vom Schöpfer. Und warum er jetzt Wohlgefallen des Schöpfers hat und dann wieder nicht - das zu verstehen liegt nicht in der Macht des Menschen mit seinem äußerlichen Verstand). In der Zeit, in der er bedauert, dass der Schöpfer ihn nicht annähert, soll er sich auch davor hüten, dies sich selbst zuzuschreiben, da er sich dadurch vom Schöpfer entfernt, da er beginnt, für sich selbst zu empfangen. Und der Empfänger ist entfernt, und muss das Exil der Shechina bedauern, das heißt, dass er der Shechina Leiden zufügt. Der Mensch soll für sich als Beispiel vorstellen, dass, an welchem kleinen Organ es den Menschen auch schmerzt, dieser Schmerz immer vor allem im Verstand und im Herzen wahrgenommen wird; denn das Herz und der Verstand sind das Wesen des Menschen. Natürlich kann man die Kraft der Empfindung eines einzelnen Organs nicht mit der Kraft der Empfindung des menschlichen Organismus als Ganzes vergleichen, in dem hauptsächlich der Schmerz verspürt wird. Gleiches gilt auch für den Schmerz, den der Mensch empfindet, weil er fern von der Shechina ist. Denn der Mensch ist nur ein einzelnes Organ der heiligen Shechina, da die heilige Shechina die Gesamtheit der Seelen Israels darstellt. Daher ist die Empfindung eines Einzelschmerzes nicht zu vergleichen mit der Empfindung des allgemeinen Schmerzes, das bedeutet, dass es die Shechina schmerzt, dass ihre Organe von ihr entfernt sind, und dass sie nicht alle ihre Organe versorgen kann. (Man muss hier anbringen, dass es das ist, was die Weisen darüber sagten: "Was sagt die Shechina in der Zeit, da der Mensch bedauert? - Es ist leichter als mein Haupt"). Und indem er das Bedauern über die Entferntheit nicht sich selbst zuschreibt, rettet er sich davor, in die Macht des Willens, für sich zu empfangen zu geraten, welcher die Eigenschaft darstellt, die ihn von der Heiligkeit entfernt. Genauso, wenn der Mensch fühlt, dass er der Heiligkeit ein wenig nahe steht und er daran Freude hat, dass er des Wohlwollens des Schöpfers würdig wurde. Auch dann ist ihm die Verpflichtung auferlegt zu sagen, dass das Wichtigste an seiner Freude darin besteht, dass es jetzt Oben, bei der heiligen Shechina Weil der Mensch würdig wurde, der Shechina Freude zu bereiten, freut auch er sich. Und das folgt der gleichen Weise wie oben beschrieben, da die Freude des Einzelnen nur ein Teil jener Freude ist, die das Ganze hat. Mithilfe dieser Berechnungen verliert er seine Individualität und gerät nicht in die Macht von Sitra Achra, welche den Willen darstellt, für den eigenen Nutzen zu empfangen. Der Wille zu Empfangen stellt eine Notwendigkeit dar, weil das der ganze Mensch ist (denn alles, was es im Menschen außer diesem Wunsch gibt, gehört nicht zum Geschöpf, sondern wir führen es auf den Schöpfer zurück), doch der Wille, Genuss zu empfangen, muss korrigiert, altruistisch, um des Gebens willen sein. Das heißt, der Genuss und die Freude, welche der Wille zu Empfangen empfindet, müssen darauf ausgerichtet sein, dass es Genuss im Himmel gibt, weil das Geschöpf genießt, da eben dies das Schöpfungsziel war - den Geschöpfen Genuss zu schenken. Und das wird als Freude der Shechina in der Höheren Welt bezeichnet. Daher ist dem Menschen die Verpflichtung auferlegt, auf Ratschläge zu hören, wie er dem Schöpfer Genuss bereiten kann, und natürlich, wenn er einen Genuss haben wird, wird auch der Schöpfer ihn haben. Daher soll er immer danach streben, im Palast des Schöpfers zu weilen, und dann wird er die Möglichkeit haben, sich in den Schatzkammern des Schöpfers zu vergnügen, wodurch er natürlich auch dem Schöpfer Genuss bereiten wird. Somit müssen alle Bestrebungen im Namen des Himmels sein. darüber Freude gibt, dass sie ihn, ihr Einzelorgan, an sich annähern kann, und sie ihn nicht nach außen wegstoßen muss. Shamati 1: Es gibt nichts außer Ihm
Ich hörte an Parashat Yitro 1, 6. Februar 1944 Es steht geschrieben: "Es gibt niemanden außer Ihm", was bedeutet, dass es keine andere Kraft in der Welt gibt, die über eine Möglichkeit verfügen würde, etwas gegen den Schöpfer zu tun. Und wenn der Mensch sieht, dass es in der Welt Dinge und Kräfte gibt, welche die Existenz der Höheren Kräfte verneinen, so ist der Grund dafür, dass so der Wille des Schöpfers ist. Und dies ist eine Methode der Korrektur, die heißt "die linke Hand stößt weg, und die rechte Hand zieht heran". Das bedeutet, dass dieses Wegstoßen mit der linken Hand zur Korrektur gehört. Das heißt, dass es in der Welt Dinge gibt, die von vornherein dazu kommen, um den Menschen vom rechten Weg abzulenken, und durch welche er von der Heiligkeit abgestoßen wird. Und der Nutzen der Zurückweisungen besteht darin, dass mit ihrer Hilfe der Mensch ein Bedürfnis erhält und ein volles Verlangen danach, dass der Schöpfer ihm helfen möge, weil er sieht, dass er sonst verloren ist. Nicht nur, dass er nicht in der Arbeit fortschreitet - er sieht, dass er sich zurückentwickelt, das heißt, er hat keine Kraft, die Tora und die Mizwot sogar "für sich" (lo liShma) auszuführen. Und nur durch wahres Überwinden aller Hindernisse durch den Glauben über dem Verstand kann er die Tora und die Gebote ausführen. Nicht immer hat er jedoch die Kraft der Überwindung durch den Glauben über dem Verstand, und wenn er sie nicht hat, wird er, Gott behüte vom Weg des Schöpfers abweichen, sogar von lo liShma. Er hat mehr Zerbrochenes als Ganzes, das heißt, er hat mehr Abstiege als Aufstiege; und in all dem sieht er nicht, dass diese Zustände ein Ende nehmen werden. Er wird immer außerhalb der Heiligkeit verbleiben, weil er sieht, dass es ihm schwer fällt, sogar die kleinste spirituelle Handlung auszuführen - nur durch Überwindung kraft des Glaubens über dem Wissen. Er ist aber nicht immer in der Lage, sich zu überwinden, und womit wird das nun enden? Dann gelangt er zur Entscheidung, dass es niemanden gibt, der ihm helfen kann - außer dem Schöpfer selbst. Das führt dazu, dass in seinem Herzen eine wahre Forderung an den Schöpfer entsteht, dass Er ihm die Augen und das Herz öffnen möge, und ihn tatsächlich an eine Verschmelzung auf immer mit Ihm annähern möge. Folglich stellt sich heraus, dass alle Zurückweisungen, die er hatte, dass all das vom Schöpfer kam, das heißt nicht weil er schlecht war und keine Überwindungskraft hatte. Und nur einem, der sich tatsächlich dem Schöpfer nähern will, um sich nicht mit dem Wenigen zufrieden zu geben, das heißt, damit er nicht auf der Stufe eines kleinen, unvernünftigen Jungen bleibt, gibt man Hilfe von Oben, damit er nicht sagen kann, dass er nun Gott sei dank die Tora und die Gebote hat, und gute Taten, und was braucht man mehr? Und es ist genau so, wenn der Mensch tatsächlich ein wahres Verlangen hat. Dann bekommt ein solcher Mensch Hilfe von Oben, und man zeigt ihm immer, wie schlecht er im jetzigen Zustand ist, das heißt: Man sendet ihm Gedanken und Meinungen, die gegen die Arbeit gerichtet sind. All das nur, damit er sieht, dass er nicht mit dem Schöpfer eins ist. Und wie er das auch überwinden möge, sieht er doch immer, dass er sich in einem Zustand fern der Heiligkeit befindet, verglichen mit anderen Arbeitenden, welche fühlen, dass Sie in voller Einheit mit dem Schöpfer sind. Während er dagegen immer Klagen und Ansprüche hat, und das Verhalten des Schöpfers sich gegenüber nicht rechtfertigen kann. Und es schmerzt ihn, dass er mit dem Schöpfer nicht Eins ist, bis er zu der Empfindung gelangt, dass er absolut keinen Anteil an der Heiligkeit hat. Und sogar wenn er eine gewisse Erweckung von Oben erhält, was ihn für eine gewisse Zeit belebt, so fällt er sofort in die Niederträchtigkeit zurück. Das ist es aber, was ihm bewusst macht, dass nur der Schöpfer helfen kann, ihn an sich anzunähern. Der Mensch muss sich immer bemühen, den Weg zu gehen, auf dem er sich in Verschmelzung mit dem Schöpfer befindet, das heißt, dass alle seine Gedanken beim Schöpfer sind. Und sogar wenn er sich im schlimmsten Zustand befindet, wenn es keinen größeren Abstieg als diesen geben kann, darf er nicht aus der Herrschaft des Schöpfers austreten! Also [er darf nicht] behaupten, es gäbe eine andere Macht, die ihn nicht in die Heiligkeit eintreten lasse, und dass es in deren Kraft stünde, Gutes oder Böses zu tun. Das bedeutet, dass man nicht denken darf, dass Sitra Achra (unreine Kräfte) über Kraft verfügt - dass es sie wäre, die den Menschen daran hindere, gute Taten auszuführen und den Weg des Schöpfers zu gehen, sondern im Gegenteil: alles wurde vom Schöpfer gemacht. Und wie Baal Shem Tov schrieb: "Derjenige, der sagt, dass es in der Welt eine andere Kraft gibt, also Klipot, dieser Mensch steht auf der Stufe "und ihr dientet fremden Göttern". Und nicht durch Gedanken des Unglaubens begeht er ein Verbrechen, sondern er begeht ein Verbrechen, indem er denkt, dass es eine andere Macht und Kraft außer dem Schöpfer gibt. Mehr als das: Derjenige, der sagt, dass der Mensch über eigene Macht verfügt, das heißt, der sagt, dass er gestern selbst nicht den Weg des Schöpfers gehen wollte - auch für ihn gilt, dass er das Verbrechen des Unglaubens begeht; mit anderen Worten, dass er nicht glaubt, dass der Schöpfer allein Herr der Welt ist. Doch wenn er irgendeinen Verstoß begangen hat, dann muss er natürlich bereuen und bedauern, dass er das Gesetz gebrochen hat. Und hier muss man auch die Reihenfolge von Bedauern und Schmerz ermitteln - in welchem Punkt er den Grund sieht, der ihn zum Verbrechen führte, und diesen Punkt soll er bedauern. Dann muss der Mensch bereuen und sagen, dass er gesündigt hatte, weil der Schöpfer ihn von der Heiligkeit an einen schmutzigen Ort zurückwarf, in die Toilette, den Platz von Abfällen. Mit anderen Worten gab der Schöpfer dem Menschen das Verlangen und die Sehnsucht, sich zu vergnügen und die Luft des stinkenden Ortes zu atmen. (Und man kann sagen, dass aus einigen Stellen in Büchern hervorgeht, dass der Mensch manchmal als Schwein in diese Welt reinkarniert. Das Gesagte muss man wie folgt erklären: Der Mensch bekommt das Verlangen, das zu genießen, was er bereits als Abfälle bezeichnet hat, doch nun will er sich wieder davon ernähren). Und wenn der Mensch spürt, dass er sich gerade in einem Aufstieg befindet und ein wenig den Geschmack an der Arbeit fühlt, dann soll er nicht sagen: "Nun befinde ich mich in einem Zustand, in dem ich verstehe, dass es sich lohnt, Diener des Schöpfers zu sein". Er muss wissen, dass er jetzt Gnade in den Augen des Schöpfers fand und der Schöpfer ihn deswegen annähert, und er deswegen jetzt Geschmack an der Arbeit verspürt. Doch er soll darauf Acht geben, niemals aus der Macht der Heiligkeit auszutreten, indem er sagt, dass es noch jemanden gibt, der handelt und wirkt, außer dem Schöpfer. (Doch daraus folgt, dass Gnade in den Augen des Schöpfers zu finden oder umgekehrt, nicht vom Menschen selbst abhängt, sondern vom Schöpfer. Und warum er jetzt Wohlgefallen des Schöpfers hat und dann wieder nicht - das zu verstehen liegt nicht in der Macht des Menschen mit seinem äußerlichen Verstand). In der Zeit, in der er bedauert, dass der Schöpfer ihn nicht annähert, soll er sich auch davor hüten, dies sich selbst zuzuschreiben, da er sich dadurch vom Schöpfer entfernt, da er beginnt, für sich selbst zu empfangen. Und der Empfänger ist entfernt, und muss das Exil der Shechina bedauern, das heißt, dass er der Shechina Leiden zufügt. Der Mensch soll für sich als Beispiel vorstellen, dass, an welchem kleinen Organ es den Menschen auch schmerzt, dieser Schmerz immer vor allem im Verstand und im Herzen wahrgenommen wird; denn das Herz und der Verstand sind das Wesen des Menschen. Natürlich kann man die Kraft der Empfindung eines einzelnen Organs nicht mit der Kraft der Empfindung des menschlichen Organismus als Ganzes vergleichen, in dem hauptsächlich der Schmerz verspürt wird. Gleiches gilt auch für den Schmerz, den der Mensch empfindet, weil er fern von der Shechina ist. Denn der Mensch ist nur ein einzelnes Organ der heiligen Shechina, da die heilige Shechina die Gesamtheit der Seelen Israels darstellt. Daher ist die Empfindung eines Einzelschmerzes nicht zu vergleichen mit der Empfindung des allgemeinen Schmerzes, das bedeutet, dass es die Shechina schmerzt, dass ihre Organe von ihr entfernt sind, und dass sie nicht alle ihre Organe versorgen kann. (Man muss hier anbringen, dass es das ist, was die Weisen darüber sagten: "Was sagt die Shechina in der Zeit, da der Mensch bedauert? - Es ist leichter als mein Haupt"). Und indem er das Bedauern über die Entferntheit nicht sich selbst zuschreibt, rettet er sich davor, in die Macht des Willens, für sich zu empfangen zu geraten, welcher die Eigenschaft darstellt, die ihn von der Heiligkeit entfernt. Genauso, wenn der Mensch fühlt, dass er der Heiligkeit ein wenig nahe steht und er daran Freude hat, dass er des Wohlwollens des Schöpfers würdig wurde. Auch dann ist ihm die Verpflichtung auferlegt zu sagen, dass das Wichtigste an seiner Freude darin besteht, dass es jetzt Oben, bei der heiligen Shechina Weil der Mensch würdig wurde, der Shechina Freude zu bereiten, freut auch er sich. Und das folgt der gleichen Weise wie oben beschrieben, da die Freude des Einzelnen nur ein Teil jener Freude ist, die das Ganze hat. Mithilfe dieser Berechnungen verliert er seine Individualität und gerät nicht in die Macht von Sitra Achra, welche den Willen darstellt, für den eigenen Nutzen zu empfangen. Der Wille zu Empfangen stellt eine Notwendigkeit dar, weil das der ganze Mensch ist (denn alles, was es im Menschen außer diesem Wunsch gibt, gehört nicht zum Geschöpf, sondern wir führen es auf den Schöpfer zurück), doch der Wille, Genuss zu empfangen, muss korrigiert, altruistisch, um des Gebens willen sein. Das heißt, der Genuss und die Freude, welche der Wille zu Empfangen empfindet, müssen darauf ausgerichtet sein, dass es Genuss im Himmel gibt, weil das Geschöpf genießt, da eben dies das Schöpfungsziel war - den Geschöpfen Genuss zu schenken. Und das wird als Freude der Shechina in der Höheren Welt bezeichnet. Daher ist dem Menschen die Verpflichtung auferlegt, auf Ratschläge zu hören, wie er dem Schöpfer Genuss bereiten kann, und natürlich, wenn er einen Genuss haben wird, wird auch der Schöpfer ihn haben. Daher soll er immer danach streben, im Palast des Schöpfers zu weilen, und dann wird er die Möglichkeit haben, sich in den Schatzkammern des Schöpfers zu vergnügen, wodurch er natürlich auch dem Schöpfer Genuss bereiten wird. Somit müssen alle Bestrebungen im Namen des Himmels sein. darüber Freude gibt, dass sie ihn, ihr Einzelorgan, an sich annähern kann, und sie ihn nicht nach außen wegstoßen muss. Shamati 2: Shechina (göttliche Allgegenwart) im Exil Ich hörte im Jahr 1942 Der Heilige Sohar sagt: "Er ist Shochen (Einwohnender), und Sie ist die Shechina (göttliche Allgegenwart). Wir müssen diese Worte wie folgt interpretieren: es ist bezüglich des Höheren Lichtes bekannt, dass man sagt, dass es in ihm keine Veränderungen gibt, wie es geschrieben steht: "Ich der Ewige verändere mich nicht". Alle Namen und Bezeichnungen beziehen sich nur auf die Kelim, die den in Malchut enthaltenen Willen zu empfangen darstellen, wobei Malchut die Wurzel der Schöpfung ist. Und von dort geht er aus und steigt er herab bis in unsere Welt (Olam haSe), zu den Geschöpfen. All diese Phasen [der Abstiege] von Malchut an, welche die Wurzel der Schöpfung der Welten ist, bis zu den Geschöpfen, werden mit dem Namen Shechina bezeichnet. Die allgemeine Korrektur besteht darin, dass das Höhere Licht in ihnen in äußerster Perfektion scheinen wird, und das Licht, welches in den Kelim scheint, heißt Shochen. In anderen Worten wird die Gesamtheit der Kelim Shechina genannt. Das heißt, dass das Licht inmitten der Shechina wohnt (shochen). Das will sagen, dass das Licht Shochen genannt wird, aus dem Grund, weil es inmitten der Kelim wohnt. Somit wird die Gesamtheit der Kelim mit dem Namen Shechina bezeichnet. Die Zeit bevor das Licht beginnt, in ihnen in äußerster Vollkommenheit zu scheinen, wird mit dem Namen "Zeit der Korrekturen" bezeichnet. Das meint, dass wir Korrekturen vollziehen, so dass das Licht in ihnen in Vollkommenheit scheinen kann. Und bis dahin bezeichnet man diesen Zustand mit dem Namen "göttliche Allgegenwart im Exil". Das meint, dass es noch keine Vollkommenheit in den Höheren Welten gibt. Und unten, in dieser Welt (Olam haSe), ist der Zustand, in dem eine Heranziehung des Höheren Lichtes in den Willen zu empfangen stattfinden soll. Diese Korrektur ist die Kategorie "Empfangen um zu geben". In dieser Zeit ist der Wille zu empfangen mit schändlichen und närrischen Dingen gefüllt, die keinen Platz schaffen, an dem die Herrlichkeit des Himmels offenbart werden kann. Das meint, dass dort, wo das Herz zum Zelt der Begegnung mit dem Licht des Schöpfers werden sollte, das Herz zu einem Ort von Abfall und Schmutz wird. Mit anderen Worten ergreift Unwürdigkeit das ganze Herz. Das heißt "göttliche Allgegenwart im Staub". Das meint, dass sie in den Staub erniedrigt ist und jeder verabscheut die Angelegenheiten der Heiligkeit, und es besteht keinerlei Verlangen, sie aus dem Staub zu erheben. Im Gegenteil werden schändliche Dinge bevorzugt, und das führt zur Bedrängnis der Shechina, weil es für sie keinen Platz im Herzen gibt, um ein Zelt der Begegnung für das Licht des Schöpfers zu sein. Shamati 4: Der Grund für die Schwierigkeit, sich vor dem Schöpfer zu annullieren Ich hörte in Shevat 12, 6. Februar 1944 Man muss wissen, dass der Grund für die Schwere, die der Mensch empfindet, wenn er sich vor dem Schöpfer annullieren möchte, und sich nicht mehr um seinen Eigennutz kümmern will - darin besteht, dass der Mensch zu einem solchen Zustand gelangt, dass er fühlt, die ganze Welt würde dort bleiben, wo sie ist; er aber würde aus der Welt verschwinden und seine Familie und seine Freunde zurücklassen, um sich um des Schöpfers willen zu annullieren. Der Grund für die Schwere ist einfach, und er heißt "Mangel an Glauben". (Chissaron haEmuna) Das bedeutet, er sieht nicht, vor wem und um wessen Willen er sich annullieren soll, das heißt, er fühlt die Existenz des Schöpfers nicht. Das ruft bei ihm die Schwere hervor. Sobald er aber den Schöpfer spürt, wird er sich mit der Wurzel, mit der Quelle vereinen, sich in sie einschließen und sich annullieren - wie die Kerze vor dem Feuer, ohne die geringste Diskussion, weil das in ihm auf natürliche Weise geschehen wird. Deswegen ist das Wichtigste, was der Mensch erreichen soll - die Empfindung des Schöpfers, die Empfindung, dass "die Welt voll Seiner Größe ist". Das heißt, das Bewusstsein dessen, dass das Einzige, was dem Menschen fehlt, der Glaube an den Schöpfer ist. Und eben das Erreichen davon ist die wichtigste Belohnung, die er für seine Arbeit erhalten will. Das heißt, nur des Glaubens an den Schöpfer würdig werden, der Empfindung, dass der Schöpfer alles Existierende füllt. Und man muss wissen, dass es keinen Unterschied zwischen dem großen und dem kleinen Leuchten gibt, [zwischen der großen Empfindung des Schöpfers und der geringfügigen], das der Mensch erkennt. Denn im Licht finden niemals und keinerlei Veränderungen statt. So, wie geschrieben steht: "Ich, HaWaYaH, habe mich nicht verändert." Das Licht ist der Wille des Schöpfers, die Geschöpfe mit Genuss zu füllen, und das ist stetig, stets maximal, unveränderlich. Alle Veränderungen im Empfinden resultieren jedoch aus der Veränderung der Wünsche, der Kelim, die das höchste Licht erhalten. Wenn daher der Mensch fähig ist, seine Wünsche zu verändern, verändert er im gleichen Maße die Menge an Licht, welches sie (die Kelim) betritt, also das Empfinden. Seine Kelim zu vergrößern bedeutet, immer mehr und mehr den Schöpfer zu begehren, zu ihm zu streben, zum Empfinden von Ihm, zum Geben an Ihn. Weil die Größe der Empfindung nur von der Größe des Verlangens abhängt, so gilt, dass je mehr der Mensch den Schöpfer preist und ihn in seinen Augen erhöht, er Dankbarkeit verspürt, dafür dass ihn der Schöpfer an sich näherbringt, dafür, dass Er ihm die Möglichkeit gibt, Ihn auch nur ein wenig zu spüren. Je größer die Wichtigkeit ist, die der Mensch dem beimisst, desto größer werden seine Kelim, und daher empfindet er ein größeres Leuchten, größeren Genuss, Vollkommenheit in ihnen. Weil jedoch der Mensch stets nur innerhalb seiner Wünsche fühlt, ist er niemals in der Lage, die wahre Stufe seiner Verbindung zum Schöpfer genau einzuschätzen. Nur ein wahres Streben nach dem Zustand, in dem die erreichte Nähe zwischen ihm und dem Schöpfer auf ewig bleiben möge, sollte sein Ziel sein. Und das unveränderliche, stete Empfinden der Verbindung mit dem Schöpfer zeugt von ihrem Höhepunkt. Das heißt: Der Mensch kann einen Zustand erreichen, in dem das Licht in seinen Kelim auf ewig bleibt.
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