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Unterschied der Geschlechter, Teil II. Januar 2005 PDF Drucken E-Mail

2. Bedeutet das, dass eine Frau kein Kli bilden kann? Wie wird ein Frauenkli gebildet?

3. Aber wir fühlen, dass wir stärker werden, wenn wir uns treffen. Ist das richtig?

4. Frauen müssen überhaupt nicht aus sich selbst herausgehen?

5. Sie sagen, wir sollten uns auf unsere weibliche Natur beziehen. Wie kann ich jedoch herausfinden, ob es wirklich meine weibliche Natur ist oder nicht doch  mein Egoismus?

6. Was sollten wir dann mit dem Egoismus machen?

7. Dann brauchen Frauen also nicht zu Bnei Baruch reisen. Warum sind wir überhaupt nach Toronto gekommen? Alles ist nur für die Männer und wir brauchen nur von der Seite zuhören und glücklich sein? 

8. Was ist mit „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“?

9. Wir erwähnten zwei Parzufim. Könnten Sie das bitte detaillierter erklären?

10. Die Frau bekommt das Licht vom Mann, sie verbreitet es, verteilt es und so weiter. Wie können Frauen das Licht, das sie von den Männern bekommen haben, dazu nutzen die Männer für noch mehr Arbeit zu inspirieren?

11. Was hat es für einen Sinn Frauengruppen zu organisieren?

12. Wird eine Frau in ihrem Kabbala-Studium effektivere Fortschritte machen, wenn ihr Ehemann auch Kabbala studiert?

13. Leider gibt es nichts, womit ich mich bei BB engagieren könnte. Bedeutet das, ich sollte mein Kabbala-Studium beenden?

14. Wie können wir den Kindern helfen?

15. Wenn eine Frau nie verheiratet war und nie Kinder bekommen hat, bedeutet das, dass sie etwas nicht erfüllt hat, was in den höheren Welten verlangt wird?

16. Mein Kind ist sehr schüchtern. Ist es vielleicht zu früh mit Kindern über den Sinn des Lebens zu diskutieren?

17. Was ist, wenn ein Kind die Frage nach dem Sinn des Lebens nicht hat? Was wenn ich nichts davon bemerke?

18. Wie kann ich den Widerspruch lösen, wenn mein Kind eine traditionell orthodoxe Schule besucht und Kabbala studiert?

19. Ich habe Angst, dass mein Kind die Dinge, die es zuhause hört, in der Schule erzählt. Wie würden die in dieser religiösen Schule reagieren?

20. Was sollte man tun, wenn ein Ehepaar verschiedener Meinung darüber ist, welche Rolle die Kabbala in der Kindererziehung spielen sollte?

21. Wenn eine Frau in der Gruppe studiert, in der Verbreitung mithilft oder sich anderwärtig engagiert und den Wunsch hat, mit ihrem Ehemann zusammen, der ebenso Kabbala studiert,  zu studieren, aber dieser nicht mit ihr zusammen studieren möchte. Sollte sie darauf bestehen?

22. Warum mögen die Frauen Erklärungen über die korrekte Trennung zwischen Männern und Frauen nicht so gerne?

23. Wie können wir dieses Verständnis immer behalten?

 

 


1.    Wie oft sollte sich die Frauengruppe zum Studieren treffen?


Die Frauengruppe muss sich nicht zum gemeinsamen Studium treffen, sondern für gemeinsame Verbreitungsaktivitäten. Frauen brauchen sich für keine gemeinsamen Unterrichtslektionen treffen. Ich wiederhole: Frauen brauchen nicht gemeinsam studieren. Die Männer müssen gemeinsam studieren, um ein gemeinsames Kli zu schaffen und das Or Makif von oben anzuziehen. Die Frauen erhalten dieses dann von der Männergruppe.

Notieren Sie alles, worüber wir sprechen und ordnen Sie es systematisch. Dann werdet ihr sehen, wie alles genau zusammenpasst und harmonisch mit unserer spirituellen Natur übereinstimmt.


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2.    Bedeutet das, dass eine Frau kein Kli bilden kann? Wie wird ein Frauenkli gebildet?


Nein. Eine Frau bildet sehr wohl ein Kli. Doch das Frauenkli wird nicht durch die Verbindung der Frauen untereinander gebildet, sondern durch die Anheftung an den männlichen Teil. Jede einzelne von euch heftet sich an das ganze Männerkli an. Ihr tut dies jedoch individuell und nicht gemeinsam mit den anderen! Es spielt keine Rolle, wie viel Zeit ihr mit euren Freundinnen studiert. Ihr werdet doch keine Gruppe bilden. Jede Frau existiert für sich alleine und dieser Tatsache kann sie nicht entfliehen.


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3.    Aber wir fühlen, dass wir stärker werden, wenn wir uns treffen. Ist das richtig?


Das ist alles richtig, weil ihr einander inspiriert. Wir sprechen hier jedoch davon, dass eine Person aus sich selbst heraustritt, um das Kli oder die Seele einer anderen Person wie ihre eigene wahrzunehmen. Ich spreche speziell von diesen Stufen. Eine Frau ist von Natur aus nicht fähig, das zu tun. Weil die  Quelle oder die Wurzel des weiblichen Klis reines Malchut ist, welches sich direkt an Zeir Anpin anheften muss, anstatt seine eigenen Teile zu versammeln.


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4.    Frauen müssen überhaupt nicht aus sich selbst herausgehen?


Eine Frau muss in Relation zum Mann außerhalb ihrer selbst existieren. Das ist eine ganz einfache Methodik. Verwechseln sie diese beiden Dinge nicht. Teilen Sie diese Lektion hier systematisch in Paragraphen auf, schreiben Sie weitere Fragen auf und senden Sie diese an mich. Wir werden das Frauen-Thema dann fortsetzen. Auf diese Weise werden wir gemeinsam eine klare Methodik entwerfen, die mehrere Duzend Seiten umfassen wird.


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5.    Sie sagen, wir sollten uns auf unsere weibliche Natur beziehen. Wie kann ich jedoch herausfinden, ob es wirklich meine weibliche Natur ist oder nicht doch  mein Egoismus?


Über was sprechen sie eigentlich? Es ist immer weiblicher Egoismus. Das ist es! Es ist Egoismus und zwar weiblicher. Was also? Ich habe genauso einen Egoismus und der ist männlich.


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6.    Was sollten wir dann mit dem Egoismus machen?


Ich helfe ihnen damit zu arbeiten. Die Hilfe des Mannes ist es, die „Beute“ nach Hause zu bringen. Genauso verhält es sich mit dem männlichen Teil in Beziehung zum weiblichen in der Welt. Die Frau übernimmt sie (die „Beute“), kocht sie, bereitet sie zu, sodass es seine appetitliche Form annimmt. Auf dieselbe Weise ist die Männergruppe beschäftigt, die „Beute“ zu besorgen. Ihr müsst nach euren Anstrengungen und Verlangen diese Beute von der Männergruppe übernehmen und sie so zubereiten, dass alle was davon haben.


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7.    Dann brauchen Frauen also nicht zu Bnei Baruch reisen. Warum sind wir überhaupt nach Toronto gekommen? Alles ist nur für die Männer und wir brauchen nur von der Seite zuhören und glücklich sein? Das ist sehr offensiv; ich dachte das wäre vollkommen anders....


Das hört sich nun so an: „Ich bin umsonst zu diesem Kongress gekommen. Ich hätte zuhause bleiben sollen. Ich habe durch mein Kommen nicht profitiert. Ich bin hierher gekommen, um mich mit allen zu verbinden und nun stellt sich heraus, ich brauche mich mit niemanden verbinden.“

Wir sprechen von der Tatsache, dass wir alle zusammenkommen. Beide: Männer und Frauen sind hierher gekommen. Die Männer sind hierher gekommen, um sich untereinander zu verbinden, so dass sie im Idealfall wirklich ein einziges Kli werden.
Damit jede einzelne Person fähig wird, aus sich selbst herauszugehen und die Seelen seiner Freunde als sein eigenes Chissaron, sein eigenes Kli, sein eigenes Verlangen, wahrzunehmen, und daran zu arbeiten diese Verlangen zu füllen. Auf diese Weise wird der Mann, dessen Wurzel in Zeir Anpin ist, dem Schöpfer ähnlich. Das ganze Kli, das vor ihm ist, oder die Vereinigung all der Seelen seiner Freunde und schlussendlich der ganzen Menschheit, ist sein gemeinsames Kli. In seiner Absicht zu geben. Deswegen sind die Männer her gekommen.

Warum sind die Frauen hier? Die Frauen sind hier, um den männlichen Teil der Gruppe in jeder nur möglichen Weise zu unterstützen. Sie sind bereit, die Korrektur durch den männlichen Teil der Gruppe zu empfangen. Auf diese Weise haben sie die Möglichkeit, dem Schöpfer ähnlich zu werden. Was bedeutet es für eine Frau „dem Schöpfer ähnlich zu werden“? Die Frauen sind bereit (jede für sich, und alle Frauen gemeinsam) der Männergruppe vollkommen in allem zu helfen, um diese Handlungen zu verwirklichen.

Ihr braucht nicht separat in eurer eigenen Gruppe daran arbeiten, die Freundin zu lieben. Doch ihr müsst trotzdem die ganze andere spirituelle Arbeit tun, in Rücksicht auf die Männergruppe. Ihr müsst den Egoismus nicht auf der irdischen Stufe annullieren. Ihr werden dazu nicht fähig sein. Eure Mission ist es, alles von der Männergruppe zu erhalten.

Versteht: Egal wie ihr die Welt um uns herum verdreht (es ist ein Jammer, dass sie so verdreht ist), trotzdem stellt der männliche Teil alles in der Welt zur Verfügung, und der weibliche nimmt es an, verändert es, vervielfältigt es usw. Die „Beute“ von oben kommt durch die Männer, oder vom männlichen Teil. Dann erfährt sie durch den weiblichen Teil eine Vervielfältigung, Teilung oder Absorption. Die Frauen werden dafür gebraucht, jedoch in der ihnen zustehenden Rolle.

Die Frau bewegt sich zum Schöpfer indem sie die Kraft der Korrektur durch die Männergruppe erhält. Ein Mann hat eine direkt Verbindung zum Schöpfer. Das Zeir Anpin arbeitet durch Abba und Ima, oder durch das Arich Anpin, in einer direkten Verbindung zum Schöpfer. Grundsätzlich ist das Arich Anpin der Schöpfer (das Zeir Anpin wird auch „Kadosh Baruch Hu“ genannt bis es dem Arich Anpin ähnlich wird).

Die Frau, das Malchut, oder die „Shhinta“ empfängt vom Zeir Anpin, bis sie ein Kli (eines das akzeptiert) für ihn sein kann. Sie muss die Form bieten, die er braucht, um das höhere Licht von oben anzuziehen. Malchut muss in seiner Zusammensetzung nicht dem Schöpfer ähnlich werden. Es muss nur ein Kli für das Zeir Anpin sein. In diesem Fall bilden sie gemeinsam ein Paar: Er akzeptiert und empfängt, und gibt es dann an sie weiter. Das ganze Licht geht zuerst durch Zeir Anpin und Malchut empfängt es bis zu dem Grad, in dem sie ihm in der Stufe und Höhe gleichwertig ist.


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8.    Was ist mit „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“? Sie sprechen ständig davon.


Die Frau braucht nicht „ihren Nächsten lieben wie sich selbst“!
Der männliche Teil der Schöpfung ist verpflichtet, seinen Nächsten zu lieben. Die Frauen wirken dabei unterstützend. Darauf bezugnehmend werden in der Geschichte vom Auszug aus Ägypten 600.000 erwachsene Männer erwähnt. Dies bezieht sich darauf, dass Zeir Anpin, welches aus 600.000 Teilen besteht, akzeptiert, dem Schöpfer ähnlich werden zu wollen. Tatsächlich waren es jedoch drei Millionen Menschen, nicht 600.000. Der Rest waren Frauen und Kinder, die nicht verpflichtet sind, ihren Nächsten zu lieben. Jedoch sind sie verpflichtet die 600.000 Teile der männlichen Seele bei der Erreichung dieses Zieles zu unterstützen.


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9.    Wir erwähnten zwei Parzufim. Könnten Sie das bitte detaillierter erklären?


Ich werde euch das nicht erklären, weil ihr das überhaupt nicht braucht. Ich denke, diese Erklärungen würden euch nicht helfen, weil das der letzte und schwierigste Teil des Talmud Esser Sefirot (Lehre von den 10 Sefirot) ist. Es ist praktisch unmöglich, all das zu verstehen und die spirituellen Wurzeln mit ihren irdischen Folgen zu vergleichen. Ihr solltet nur versuchen das hier Gesagte richtig zu verstehen und danach zu handeln. Ihr werden nur verwirrt, wenn ihr zu viele Fragen stellt.

Ich bürde euch gar nichts auf und ich werde euch nirgendwo hindirigieren. Ich erkläre euch spirituelle Gesetze. Wollt ihr mehr davon kennen? Es wird euch nicht helfen. Ihr werdet mehr über sie lernen, wenn ihr beginnt richtig nach ihnen zu handeln. Dann erst werdet ihr fähig sein, mehr davon zu fühlen. Das ist wie überall: Das Lernen von Lektionen wird euch nicht weiterbringen. Wir haben so nette Damen, die sich bei den falschen Dingen engagieren. Sie haben in der ganzen Zeit nichts erreicht. Obwohl sie große Anstrengungen unternehmen, investieren sie am falschen Platz. Ich rate euch, das nicht zu tun.


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10.    Die Frau bekommt das Licht vom Mann, sie verbreitet es, verteilt es und so weiter. Wie können Frauen das Licht, das sie von den Männern bekommen haben, dazu nutzen die Männer für noch mehr Arbeit zu inspirieren?


Ehrlich gesagt: ich verstehe euch nicht. Ihr seid erwachsene Frauen. Jede von euch hat eine Familie. Selbst wenn eine noch keine eigene Familie hat, weiß sie wie die Dinge laufen und wie man mit den Männern ein reguläres Familienleben führt. Ihr solltet also mit den Männern  im Spirituellen so handeln, wie ihr es im normalen Leben wünscht: Als normaler Frau, die gemäß ihrer Natur handelt.
So wie ihr wünscht, dass euer Mann euch behandelt, so behandelt sie ebenso und akzeptiert sie. Dann werdet ihr keine Fehler machen.

Haltet euch nicht an moderne psychologische Normen, die nur gegen unsere Natur sind. Behandle deinen Mann und deine Familie so wie dich selbst ganz natürlich. Finde  deine innere weibliche Natur. Dann wirst du keine Fehler machen. Nichts weiter wird von dir verlangt. Wir führen diese Diskussion nur, weil ihr alle von der modernen Gesellschaft gestört seid.

Ich bin verwirrt, dass ich einer Persönlichkeit erklären muss, wer sie ist! Frauen beginnen wie Männer zu sprechen und werden dann wütend, weil sie aus irgendeinem Grund keine Männer sein können. Männer schreien auch nicht, weil sie nicht gebären können! Und ihr habt all diese Fragen! Ich wiederhole noch einmal: Die Antwort ist ganz einfach. Stellt euch vor, ihr seid eine ganz normale Frau mit einem ganz normalen Mann, so wie es vor Millionen Jahren in einer Höhle gewesen ist. Dann werdet ihr eine richtige Beziehung haben. Eure spirituelle Beziehung solltet ihr auf genau dieselbe Weise führen. Die Kabbala bringt euch dazu, euch gemäß der Natur zu verhalten.


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11.    Was hat es für einen Sinn Frauengruppen zu organisieren?


Der einzige Sinn von Frauengruppen ist die Unterstützung von Männergruppen und so den Sinn des Lebens zu erreichen.


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12.    Wird eine Frau in ihrem Kabbala -Studium effektivere Fortschritte machen, wenn ihr Ehemann auch Kabbala studiert?


Das spielt keine Rolle. Die Entwicklung einer Frau hängt nicht davon ab, ob sie einen persönlichen spirituellen Partner hat. Die ganze Männergruppe oder ich, wir sind ihr spiritueller Partner. Der männliche Teil von Bnei Baruch genügt. Ich bin ehrlich: Ich habe Helferinnen unter euch, die mit mir persönlich jahrelang zusammen gearbeitet haben. Sie erhielten die Kraft, das Licht, und ihren Fortschritt vom männlichen Teil von BB und von mir.
Ihre Ehemänner haben nichts damit zu tun! Wenn er mit dir gemeinsam auf diesem spirituellen Weg ist, dann ist er dort für sein eigenes Leben. Wenn er nicht mit dir ist, dann ist er nur dein physiologischer Ehemann. Unsere Welt interagiert noch nicht richtig mit dem spirituellen Bereich, so dass alles in beiden Welten vereint wäre. Das wird erst  in Gmar Tikun (der endgültigen Korrektur) geschehen.


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13.    Leider gibt es nichts, womit ich mich bei BB engagieren könnte. Bedeutet das, ich sollte mein Kabbala-Studium beenden?


Wenn Sie so denken, dann tun Sie es. Wenn Sie sagen, es gibt nichts, wo Sie mithelfen könnten, verstehe ich Sie nicht. Dann sollten Sie nach etwas suchen, wo Sie helfen können, denn das ist der einzige Weg Fortschritte zu machen. Es hängt alles von Ihrer Absicht ab: Sie mögen nur wenig mithelfen können oder sogar nur in ihrer Absicht, und nicht physisch. Aber wenn Sie die Absicht haben, zählt es im Spirituellen wie eine Handlung. Wenn jemand ein Verlangen hat, oder das Verständnis, dass er etwas tun muss für seinen Fortschritt, dann glaube ich nicht, dass so jemand keine Gelegenheit für so eine Handlung haben wird. Das ist geradezu unmöglich!

Wir haben eine große Gruppe in der ganzen Welt. Hunderte Leute sind engagiert: in gemeinsamen Projekten, Übersetzungen, Editieren, mit Texten arbeiten usw. Sie können etwas in ihrer Stadt tun; möglicherweise etwas vorbereiten oder Flyer verteilen. Fragen Sie ihre Gruppenmitglieder um einen Rat. Wenn Sie ihnen einen solchen Tipp nicht geben, sind Sie befreit. Es ist genug, dass Sie etwas tun wollten; Sie haben es versucht und Ihr Bestes getan.


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14.    Wie können wir den Kindern helfen?


Ich denke, wenn die Gruppe stärker werden wird, wird schrittweise die Frage entstehen, wie man Kinder großzieht. Wir haben mehrere Lehrer bei BB, die sich erfolgreich mit Kindern engagieren. Natürlich lehren sie in Hebräisch, weil alle Kinder hebräisch sprechen, so wie eure Kinder hier englisch.
Es wäre nett, wenn ihr mit euren Kindern einmal wöchentlich eine Unterrichtsstunde in Englisch halten könntet.
Unsere Kinder beginnen ihre Studien mit ungefähr 6 Jahren. Jungen und Mädchen studieren getrennt.

Die Jungen von der Kindergruppe sitzen bei den Festmahlzeiten am Samstag mit uns zusammen. Wir haben die Tradition, dass uns jeden Samstag einer von der Jungengruppe ein „Le Chaim“ gibt. Er steht auf einem Stuhl und sagt: „Bnei Baruch! Wir müssen unser Ziel erreichen! Ihr solltet das nie vergessen! Wir sind mit euch! Wir helfen euch dabei! Le Chaim!“ Ein 8-jähriger Junge sagt das zu 200 erwachsenen Männern, die vor ihm sitzen. Das ist sehr schön und sehr berührend.

Ich finde Unterricht für Kinder sehr wichtig. Auf diese Weise bereiten wir diejenigen vor, die nach uns kommen. Kinder wachsen sehr schnell auf und helfen uns wirklich bei allem. Ich habe sehr oft gesagt, dass ihr eure Kinder aufziehen sollt, indem ihr ihnen ein Vorbild seid. Alles andere wäre Gewalt. Ihr könnt ein Individuum zu nichts zwingen. Ein Individuum sollte sich selbst ohne äußere Einmischung korrigieren. Deshalb sind die verschiedenen Kinder- Erziehungs-Praktiken heute falsch. Als Resultat sehen wir wie Leute verwirrt werden. Unabhängig welche Praktik: Mit den Leuten wird es schlimmer und schlimmer. Deshalb weil all diese Praktiken die menschliche Natur nicht berücksichtigen.

Was sollten wir also tun? Wir sollten für unsere Kinder Gruppen bilden und eine Person zum Lehren aussuchen. Es ist am besten für Jungen von einem Mann unterrichtet zu werden. Er wird ein gutes Beispiel für sie sein. Sowie Frauen, die Mädchen unterrichten sollten. Ich halte gemischte Gruppen für wenig sinnvoll, auch nicht bei Kindern.

Alles in der Kabbala ist genau in zwei Teile geteilt: männlich und weiblich. Selbst unsere Seele, die Wurzel in der höchsten Ausprägung, ist schon in zwei Teile geteilt. Deshalb ist es selbst bei Kindern unmöglich, gemischte Gruppen zu organisieren, ausgenommen eine kurzfristige. Wir können beobachten, dass Jungen und Mädchen von 11 Jahren an (oder sogar noch jünger) nicht zusammensitzen können. Bei Kindern ist das offensichtlicher als bei Erwachsenen. Erwachsene können mit der Situation anders umgehen und ruhig sitzen bleiben. Bei Kindern jedoch sind die Unterschiede offensichtlich. Das passiert, weil Jungen vollkommen anders sind als Mädchen.


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15.    Sie sagten, dass jede Frau danach streben sollten zu heiraten und Kinder zu haben. Wenn eine Frau nie verheiratet war und nie Kinder bekommen hat, bedeutet das, dass sie etwas nicht erfüllt hat, was in den höheren Welten verlangt wird? Was wenn sie ein Kind adoptiert hat?


Diese Dinge haben nichts mit dem Spirituellen zu tun. Wir sprechen ausschließlich über die richtige Koexistenz zwischen Männer- und Frauengruppen.
Wenn eine Frau nicht heiraten kann, dann kann sie nicht heiraten. Wir bestehen darauf, dass Männer heiraten, nicht weil es ihnen spirituell hilft, sondern weil sie eine Frau brauchen an ihrer Seite, sie zu beruhigen, zu organisieren und auf sie aufzupassen.
Was würde sonst wohl aus einem Mann werden, der Kabbala studiert und auf einer Art Seelen-Suche ist. Deshalb sollte ein Mann eine Frau haben und wir verheiraten sie. Frauen sind bereits gut organisiert und fähig sich selbst zu unterstützen und auf sich selbst aufzupassen. Deshalb müssen sie nicht heiraten.


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16.    Mein Kind ist sehr schüchtern. Ist es vielleicht zu früh mit Kindern über den Sinn des Lebens zu diskutieren?


Das ist absolut falsch. Kinder haben seine sehr konkrete und spezifische Frage über den Sinn des Lebens. Sie fühlen es mehr als Erwachsene. Kinder wollen wirklich wissen, warum sie auf dieser Welt leben und was der Sinn davon ist. Sie sind wirklich beunruhigt im Bezug auf diese Frage. Es kommt uns nur so vor, als hätten sie diese Frage nicht. Im Gegenteil! Sie haben diese Frage und wir müssen sie ihnen richtig beantworten. Außerdem beginnt man in jeder Religion die Kinder von ihren ersten Lebensjahren an zu unterrichten.

Ein Kind lernt die Fundamente einer Religion vom Alter von drei, vier, fünf Jahren an.
So denken Kabbalisten, dass Kinder über die Welt in der sie leben, von drei bis 5 Jahren an unterrichtet werden sollten. Unter dem Alter von drei Jahren, gibt es keine Trennung zwischen Jungen und Mädchen. Eigentlich im Alter von 2, aber drei ist auch in Ordnung.
In diesem jungen Alter verstehen die Kinder eine Trennung nicht und sie bemerken die Unterschiede in ihren Charakteren noch nicht.
Ab dem Alter von drei kann man die Kinder in Jungen und Mädchen trennen und geschlechterspezifisch korrekt, die Fundamente der Kabbala lehren. Mädchen können etwas später beginnen, Jungen jedoch sollten in diesem jungen Alter beginnen.


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17.    Was ist, wenn ein Kind die Frage nach dem Sinn des Lebens nicht hat? Was wenn ich nichts davon bemerke?


Ihr Kind hat diese Fragen, selbst wenn sie es nicht bemerken. Das Kind mag diese Frage nicht klar genug stellen, es ist trotzdem darüber beunruhigt. Oder es kann sein, dass das Kind die Frage unterdrückt, weil es selbst keine Antwort darauf findet. Aber alle Kinder haben diese Frage gleich.

Diese Frage erwacht, wenn das Kind größer wird und das Kind stellt sie die ganze Zeit. Wenn ein Kind die Antwort auf die Frage im Alter von elf, zwölf, dreizehn, vierzehn nicht gefunden hat, beginnt es sie nach und nach zu unterdrücken. Diese Frage beschäftigt eine Peson unbewusst ein ganzes Leben lang und bringt so eine Person zu Terrorismus, Götzendienst usw. Alles nur weil jemand die Antwort auf die grundlegendste Frage nicht findet: „Warum existiere ich?“ All das beginnt in Form schlechter Ereignisse an die Oberfläche zu kommen.


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18.    Wie kann ich den Widerspruch lösen, wenn mein Kind eine traditionell orthodoxe Schule besucht und Kabbala studiert?


Jetzt, besonders in unserer Zeit, sehe ich einen Widerspruch. Es kann zwar keinen Widerspruch zwischen der Kabbala und jeder anderen Religion, besonders mit dem Judentum, geben. Aber alle Religionen, besonders das Judentum, sind heute in solchen Krisen, dass sie einem Kind nichts geben können. Natürlich können sie die Köpfe der Kinder in Besitz nehmen.


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19.    Ich habe Angst, dass mein Kind die Dinge, die es zuhause hört, in der Schule erzählt. Wie würden die in dieser religiösen Schule reagieren?


Das kann für die religiöse Erziehung wirklich ein Problem darstellen. In Israel gibt es solche Probleme nicht. Alle meine Kinder studierten in den orthodoxesten religiösen Schulen.
Mein Sohn erhielt die höchste religiöse Erziehung. Meine Töchter studierten in einer orthodoxen Schule und ich gab sie nur die letzten zwei Jahre an eine reguläre Schule, damit sie die Vorraussetzungen für die Universität erfüllten.

Meine ältere Tochter macht gerade ihren Doktor in Biologie. Sie ist sehr schnell unterwegs. Sie leitet ein Labor, das über abnormale Krebszellen forscht. Meine jüngere Tochter studiert Judaismus und Kabbala am Philosophie Institut an der Universität. Ihre frühere Erziehung, besonders die zweite hilft ihnen sehr. Sie bleiben religiös.

Auf der anderen Seiten ziehen es beide vor, einen meiner Studenten zu heiraten. Eine meiner Töchter hat, obwohl sie in Israel geboren ist und den Charakter einer Israelin hat, bereits einen meiner Studenten geheiratet. Kabbala ist die ultimative Wissenschaft für sie beide, und sie finden es wert jemanden zu heiraten, der es auch studiert.

Auch mein Sohn, obwohl er ein Mitglied einer absolut orthodoxen Gemeinschaft war, bewertet die Wissenschaft der Kabbala höher als diese Gemeinschaft. Ich habe keinen Zweifel, dass er all das, wenn notwendig,  für die Kabbala aufgeben würde. Ich denke nicht, dass ich meine Kinder nur aufgezogen habe, um Kabbala zu studieren. Mein Sohn lebt in Kanada, seit er 14 Jahre alt war. Er ist jetzt 33. Sie können sich vorstellen, er hätte die Kabbala für alles Mögliche verlassen können in dieser Zeit.

Aber nichts Derartiges geschah und er ist noch immer bei uns. Ich denke, es kam so, weil ich ihnen mein eigenes Leben als Beispiel gab. Ich habe ihnen nie etwas aufgezwängt noch ihnen befohlen etwas zu tun. Besonders bei meinen zwei Mädchen: Wie sollte ich sie zu etwas zwingen? Sie haben nur gesehen, dass das Fundament unserer Familie das Streben nach Spiritualität ist. Das ist das Resultat eines solchen Bestrebens. Ich denke nicht, dass es einen anderen Weg gibt Kinder großzuziehen. Man muss Erklärungen geben, selbst ein Vorbild sein, ohne sie zu etwas zu zwingen.

Wir sind in diese Lebensumstände hineingestellt worden und unsere Kinder lernen an verschiedenen Schulen. Wir müssen immer daran denken, dass wir diese Situation ausgleichen können. Ich verstehe sie gut.


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20.    Was sollte man tun, wenn ein Ehepaar verschiedener Meinung darüber ist, welche Rolle die Kabbala in der Kindererziehung spielen sollte?


Der Mann bestimmt, wie die Kinder aufgezogen werden sollen. Wenn er nicht möchte, dass sein Kind Kabbala studiert, dann nicht. Lasst den Ehemann in dieser Sache entscheiden.


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21.    Wenn eine Frau in der Gruppe studiert, in der Verbreitung mithilft oder sich anderwärtig engagiert und den Wunsch hat, mit ihrem Ehemann zusammen, der ebenso Kabbala studiert,  zu studieren, aber dieser nicht mit ihr zusammen studieren möchte. Sollte sie darauf bestehen?


Ehemann und Ehefrau sollten nur im gegenseitigen Verständnis, wenn beide den Wunsch haben, zusammen studieren. Jeder von uns macht verschiedene Phasen des spirituellen Wachstums durch. Aus diesem Grund gibt es Zeiten, wo jemand unfähig ist, den anderen zu tolerieren und nicht mit ihm zusammen studieren kann.

Menschen durchlaufen solche inneren Veränderungen, dass es manchmal nicht möglich ist mit einem anderen zu studieren, ihm Dinge zu erklären oder an etwas gemeinsamen teilzuhaben. Deshalb kann man das nicht verlangen. Ihr könnte das nur im gegenseitigen Einverständnis und auf gegenseitigen Wunsch hin tun. Manchmal ist es möglich und manchmal nicht. Wenn beide, Mann und Frau, Kabbala studieren, schwanken sie von einer Seite zur anderen. Manchmal stimmen ihre Stufen überein und sie können zusammen studieren.

Auf jeden Fall schätzt die Kabbala die Geduld. Probleme entstehen oft, wenn die Leute sich einsam und getrennt fühlen. Es kommt ihnen so vor, dass sie den andern nicht mehr verstehen, egal ob er Kabbala studiert oder nicht. Sie sollten ein Jahr warten. Wenn sie ein halbes bis ein Jahr gewartet haben, können sie entscheiden, ob sie sich trennen oder scheiden lassen.

Ich sagte schon, dass ich eine Anziehung zwischen Mann und Frau, die nur auf dem Kabbala- Studium basiert, nicht gut heiße.
Ehen, die geschlossen werden, weil beide an der Kabbala interessiert sind, sind keine starken Ehen. Die Ehe ist eine irdische Einrichtung und basiert daher auf einer vollkommen irdischen Anziehungskraft.
Ein Mann und eine Frau sollten sich auf  hormoneller Basis „riechen“ können, so wie es Tiere tun. Wenn sie kompatibel sind, wird ihre Einheit eine gute sein. Wenn eine solche Einheit nur auf der Spiritualität beruht, ist sie instabil.


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22.    Warum mögen die Frauen Erklärungen über die korrekte Trennung zwischen Männern  und Frauen nicht so gerne? Bei den Männern ist das nicht so.


Der berühmte Freud hat erklärt, dass das so ist, weil die Frauen sich unbewusst niedriger als die Männer fühlen. Sie sind von den Männern abhängig wegen der Wurzel ihrer Seelen. Natürlich wusste Freud das nicht, aber er hat richtig geraten. Deshalb fühlt eine Frau ihre Abhängigkeit in allem. Sie definiert ihre Haltung gegenüber der Welt auf Grund dieser psychologischen Unvollkommenheit.

Das weibliche Streben reicht von: Sich selbst schön machen, besser als andere Frauen zu sein, bis zum Wettbewerb um Männer usw.
Eine Frau ärgert sich über ihr Verhalten, ihre inneren Motive, und fürchtet sich ihr Ego zu kompensieren. Die angeborene Abhängigkeit, welche von ihrer Wurzel kommt, die der weibliche Teil vom männlichen bekommt, schafft all das in der weiblichen Welt.

Deshalb ist es so schwer für eine Frau diese Erklärungen zu akzeptieren, weil sie die Wurzel ihrer Seele nicht kennt, und nicht versteht, dass sie durch die Ordnung dieser Dinge nur gewinnen kann. Frauen verstehen nicht, wie das auf dem höchsten Level in Gmar Tikun aufhören wird, wo der Unterschied zwischen Männern und Frauen nicht mehr existieren wird. Wenn eine Frau das nicht fühlt, dann fühlt sie das Gegenteil: die Niedrigkeit ihrer Natur in Relation zum Mann. In Wirklichkeit ist es nicht so. Wann wird diese Situation aufhören? Wenn ihr das Ziel vor Augen habt, dann werden ihr sehen, wie das geschehen kann. Deshalb kann ich euch mit allen möglichen Antworten  nicht beruhigen.


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23.    Wie können wir dieses Verständnis immer behalten?


Sie sollten Schritt für Schritt versuchen, die männlichen und weiblichen Wurzeln im System des Universums zu verstehen. Das sollte jedoch eure korrekte Verwirklichung nicht hemmen. Ich meine, ihr solltet handeln, wie wir es diskutiert haben, und gleichzeitig diese Sache klären. Macht nicht ein Ding vom andern abhängig. Sonst wird eure spirituelle Entwicklung gehemmt.