| Die schönste Blume im Garten |
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Ein Märchen über Blumen, die, als sie in einer Vase zusammenkamen, zu etwas Besonderem wurden.
Die weißen Stiefmütterchen sagten: "Oh nein, wir sind die besten, denn wir habe den ganzen Sommer über hübsche Blüten." Die großen gelben Astern wandten ein: "Seid nicht dumm, wir sind die besten, denn wir sind diejenigen, die noch im Herbst am längsten blühen." Jede Blume war überzeugt, sie sei die beste. Doch als Menschen in den Garten kamen, schwiegen sie stille und jede zeigte sich stolz von ihrer besten Seite. Eines Tages, als der Gärtner in den Garten kam, plusterten die rosa Rosen ihre Blütenblätter auf, um am schönsten zu erscheinen. Die Stiefmütterchen reckten sich in die Höhe, um sich besonders zur Geltung zu bringen, die gelben Astern strahlten in der Sonne, um sich selbst am besten darzustellen. Jede war sicher, der Gärtner würde sie für die schönste halten. Doch der sagte nur lächelnd: "Seht nur all meine hübschen Blumen!" Der Gärtner nahm einen Korb und legte einige der rosa Rosen hinein. Diese waren sich sicher, etwas Besonderes zu sein, denn sie wurden als erste gepflückt. Aber die Stiefmütterchen lachten: "Ha - ha! Ihr seid nicht hübsch genug, um im Garten zu bleiben." Wieder stritten die Blumen untereinander, welche die schönsten seien. Als der Gärtner zuhause ankam, arrangierte er die Blumen in einer Vase. Zuerst die rosa Rosen, wobei er dachte: "Dies sind die ersten, die im Frühling aufblühen." Dann fügte er die weißen Stiefmütterchen hinzu, und freute sich an der Erinnerung, sie jeden Tag beim Spazieren im Garten blühen gesehen zu haben. Als letztes kamen die Astern an die Reihe; er war sehr gerührt, denn auf das Erscheinen dieser Herbstblumen hatte er das ganze Jahr gewartet. Der Gärtner stellte die Vase auf den Tisch und sagte: "Ich habe den schönsten Blumenstrauß. Schon jede einzelne Blume ist wunderbar, aber alle zusammen sind sie perfekt!" Plötzlich wurde den Blumen klar, dass über das ganze Jahr hinweg jede hervorragend war - auf ihre Art. Aber erst als der Gärtner sie zu einem einzigen Strauss zusammengefügt hatte, wurden sie zu etwas Besonderem. Nun waren sie glücklich und zufrieden.
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Als der Sommer zu Ende ging, wollten die Blumen wissen, welche unter ihnen die beste seien: 