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Was ist die Weisheit der Kabbala? Die Weisheit der Kabbala ist eine großartige Weisheit, die uns erklärt, wie die Welt aufgebaut ist, wozu wir leben, wie wir besser leben können, wie wir uns erfreuen und mit dem Leben zurechtkommen können und wie wir alles erreichen, was wir uns wünschen. Das ist die Weisheit der Kabbala. Was ist der Schöpfer? Der Schöpfer ist die größte und stärkste Kraft überhaupt. Er macht alles und Er fragt niemanden. Daher müssen wir versuchen, mit Ihm in einer guten Beziehung zu sein. Er ist so großartig. Warum erschuf uns der Schöpfer? Es steht geschrieben, dass uns der Schöpfer erschuf, da er wollte, dass wir glücklich sind, damit wir Gutes erreichen können und Güte haben können. Er wollte, dass Vater und Mutter und wir alle glücklich sind und ein gutes Leben haben, ein vollkommenes Leben, mit Vergnügen, Ausflügen, Überraschungen und Partys. Der Schöpfer wollte Gutes für uns; deshalb erschuf Er uns. Wozu leben wir? Wir leben, um unsere Wünsche zu erkennen. Diese Wünsche bringen den Menschen zu seiner vollständigen Verwirklichung, so dass kein Wunsch leer (unerfüllt) bleibt; dass der Mensch zu jeder Zeit das Verlangen haben wird, die höchsten aller Wünsche zu wählen, die besten und er wird fähig sein, sie zu verwirklichen. Anschließend finden wir zum richtigen Ziel oder wir können es auch anders sagen: wir leben, um genau so wie der Schöpfer zu sein. Was geschieht mit einem Menschen, wenn er zur spirituellen Welt aufsteigt? Es gibt nur eine Sache, die mit ihm geschieht: er verwandelt sich selbst und hört auf, die ganze Zeit über zu denken, „Was wird mit mir passieren?“, und fängt an, zu denken, „Was wird mit jedem passieren?“ Wenn wir vor etwas Angst haben, wie können wir diese Furcht dann überwinden? Wir können Furcht nur in einer Sache überwinden. Wir müssen daran glauben, darauf vertrauen, dass es nur eine einzige Kraft gibt und außer Ihm nichts anderes die Welt lenkt – nur Er, der Schöpfer, und ich befinde mich in Seinen Händen. Was auch immer Er tut, ist es das, was sein wird. Daher muss ich mich vor nichts fürchten und die Furcht verschwindet. Wir haben Angst, wenn wir nicht wissen, was sein wird und was geschehen wird. Aber selbst wenn ich nicht weiß, was geschehen wird, weiß ich doch, dass der Schöpfer mein ganzes Leben leitet, also habe ich überhaupt keine Angst. Warum gibt es Gutes und Böses? So ist die Welt aufgebaut. Sie enthält gute und schlechte Dinge, um uns damit eine Möglichkeit zu geben, diese richtig zu verstehen und uns mit ihnen in Beziehung zu bringen. Uns zu schlechten Dingen schlecht zu beziehen und zu guten Dingen gut. Ein Mensch muss sich folgendermaßen selbst organisieren: lieben, was gut ist und hassen, was schlecht ist. Und dann wird er sich bezüglich der Welt selbst abgrenzen und folglich werden alle schlechten Dinge von der Welt verschwinden. Wenn ich mich schlecht fühle, möchte ich meinem Freund etwas Schlechtes tun und wenn ich glücklich bin, möchte ich ihm etwas Gutes tun. Warum ist das so? Warum ist es nicht gerade anders herum? So sind wir gebaut: wenn ich mich schlecht fühle, kann ich es nicht aushalten, dass sich jemand anderes gut fühlt. Ich bin ein Egoist. Weißt du, was „ein Egoist“ ist? Ich denke an mich. Und wenn ich mich schlecht fühle und sich ein anderer gut fühlt, kann ich es nicht ertragen, dass sich jemand gut fühlt, „Er fühlt sich gut! Warum fühlt er sich gut und ich mich schlecht? Das will ich nicht sehen und nicht wahrhaben.“ Darum möchte ich im etwas Schlechtes tun. Und wenn ich mich gut fühle, möchte ich, dass sich jeder gut fühlt. Warum ist es nicht anders herum: wenn ich mich gut fühle, tue ich jemand anderem etwas Schlechtes an, oder wenn ich mich schlecht fühle, tue ich etwas Gutes? Das ist eine große Sache. Etwas Gutes für jemand anderen zu tun, wenn ich mich schlecht fühle – dazu muss ich den anderen mehr lieben, als mich selbst. Das ist sehr schwierig. Anders gesagt, wir verhalten uns aufgrund unserer Natur so: wir denken nur an uns selbst und somit, befinden wir uns in einem schlechten Zustand, tun wir schlechte Dinge und befinden wir uns in einem guten Zustand, können wir Gutes tun. Erfüllt der Schöpfer alle Verlangen (Wünsche) des Menschen? Der Schöpfer erfüllt nur solch ein Verlangen eines Menschen, in dem dieser das Verlangen des Schöpfers erfüllen möchte. Sagen wir, deine Mutter möchte, dass du etwas Brei isst. Wann erfüllst du ihr Verlangen? Dann, wenn du dieses Brei essen möchtest. D.h., bis zu dem Zeitpunkt, von dem an das Verlangen eines Menschen genau das gleiche wie das des Schöpfers ist, wird Er niemals tun, was ein Mensch möchte. Bevor ein Mensch nicht versteht, was der Schöpfer von ihm möchte, wird er niemals erleben, dass der Schöpfer seine Verlangen erfüllt. Kurz gesagt, ein Mensch muss genau nach dem Gleichen verlangen (sich wünschen) wie der Schöpfer. Es steht geschrieben: „mache deine Verlangen zu Seinen, so dass Er deine Verlangen zu Seinen macht.“ Gibt es den Garten Eden und die Hölle, über die sie uns in der Schule erzählen? Ich war in der Unterrichtsstunde, in der sie euch darüber erzählten, nicht dabei. Daher weiß ich nicht, was ich dir antworten soll. Was sagten sie dir? Dass der Garten Eden gut ist und dass es in der Hölle schlecht ist... Ja, das stimmt. Der Garten Eden ist, wenn ich mich gut fühle und Hölle ist, wenn es mir schlecht geht. Aber es hängt davon ab, wie ein Mensch „gut“ und „schlecht“ für sich beschreibt. Nachdem ein Mensch stirbt, hat er alles, was er in dieser Welt erreicht hat. Er hat nichts anderes als das. Was auch immer ich hier erreicht habe – das ist das, was ich habe. Und mit diesem reinkarniere ich wieder (d.h. damit werde ich wiedergeboren).
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