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Shamati 110: Ein Feld, das vom Schöpfer gesegnet ist PDF Drucken E-Mail
"Ein Feld, das vom Schöpfer gesegnet ist"[1]. Die heilige Schechina heißt "Feld", und manchmal wird aus "Feld" (Sade) "Lüge" (Scheker)[2]. Denn das "Waw" im "Hej"[3] bedeutet die Seele, wobei das "Dalet"[4] [darin] die heilige Schechina darstellt, und in der Zeit, da die heilige Schechina in sie gekleidet ist, heißt sie "Hej"[5]. Und in der Zeit, wenn der Mensch zum Glauben hinzufügen möchte, zieht er das "Waw" nach unten, und daraus wird "Kuf" ק. Dann wird aus "Dalet" ד"Resch" ר, d.h. aus der Kategorie von "elend und habelos", die hinzufügen möchte- und dann verwandelt sie sich in "Resch", in der geheimen Bedeutung von "war doch arm geboren, als jener noch König war"[6] d.h. aus "elend" (dal mit "Dalet") wurde "arm" (rasch mit "Resch"). D.h. dadurch, dass er sich selbst bösen Blick zufügte, im Verstand wie auch im Herzen, im verborgenen Sinn von "es haben ihn zerwühlt die wilden Säue"[7], denn "Ain"[8]  ist abhängig (hängt), da er zur Trennung zurückkehrt, wobei Sitra Achra später ein heiliger Engel sein wird.

Und das ist der verborgene Sinn von: "Die Herrlichkeit des Herrn bleibe ewiglich"[9], denn er kommt zum Zustand der Lebenskraft des Waldes, vom Wort "seine Stadt", d.h. alle seine Lebenskraft wird verschüttet, und er wird jedes Mal stärker, und wird der Kategorie von "Feld, das vom Schöpfer gesegnet ist" gewürdigt, wobei aus bösem Blick (siehe 9.) guter Blick wird. Und das meint es, dass er zur Trennung zurückkehrt, und das ist die verborgene Bedeutung von "Eins gegenüber dem Anderen". Und das ist der Sinn von dem, was die Weisen sagten: "Es gab keine solche Freude vor dem Herrn wie an dem Tag, als der Himmel und die Erde erschaffen wurden", und das, da letztendlich der Schöpfer "Eins und Sein Name Eins"[10] wird, was das Ziel der Schöpfung ist. Und beim Schöpfer sind die Vergangenheit und die Zukunft gleich, und daher schaut der Schöpfer auf die Schöpfung und sieht ihre Endform, wie sie in der Endkorrektur sein wird, und alle Seelen sind schon mit aller ihrer Vollkommenheit, die es in der Endkorrektur geben wird, in der Welt der Unendlichkeit umfasst, ihre vollkommene Form befindet sich bereits dort, und nichts fehlt.

Sondern [nur] bei den Empfängern ist erkenntlich, dass man immer noch etwas vervollständigen muss, was ihnen zu vervollständigen auferlegt ist, und das ist: "Die der Schöpfer machte, um zu schaffen"[11], also Mängel und Ärgernisse, wobei das der geheime Sinn dessen ist, was die Weisen sagten: "der Wütende (der sich ärgert) bekam nur seinen Ärger", denn das ist die wahre Form des Willens zu empfangen in seiner wahren Form, wie er definiert ist. Und alle Korrekturen bestehen in dessen Umwandlung in "um zu geben", wobei darin die ganze Arbeit der Unteren besteht. Denn bevor die Welt erschaffen wurde, existierte Er als "Er und Sein Name sind Eins", d.h. obwohl sein Name bereits aus ihm austrat und nach außen erschien, und bereits als "Sein Name" bezeichnet wird, war Er doch Eins, und das ist der verborgene Sinn von "Eins gegenüber dem Anderen".



[1] Genesis 27:27

[2] Schin (ש) und Sin sind im Hebräischen der gleiche Buchstabe, Anm. Übersetzer

[3] Waw: ו im Hej: ה

[4] Dalet: ד im Hej ה

[5] Hej im Hebräischen auch eine Abkürzung des Tetragramms (eines der Namen des Schöpfers)

[6] Prediger 4:14

[7] Psalmen 80:14

[8] im Hebräischen- Buchstabe „Ain“, aber auch „Auge“

[9] Psalmen 104:31

[10] Sacharja 14:9

[11] Genesis 2:3