| Shamati 112: Drei Engel |
|
|
|
|
Zu verstehen sind:
Und um das oben Gesagte zu verstehen, werden wir der Sache vorausschicken, dass uns bekannt ist, dass wir in jeder Sache Welt- Jahr- Seele unterscheiden. Daher gilt auch bei der Beschneidung, welche den Abschluss eines Bundes der Vorhaut bedeutet, das Konzept von Welt- Jahr- Seele. (Es gibt vier Bünde: Augen, und Zunge, und das Herz, und die Vorhaut. Und die Vorhaut schließt alle ein.) Und die Vorhaut stellt die Stufe Dalet (vier) dar. Und man muss sie an ihren Ort entfernen, also in die Kategorie des Staubes, der die Kategorie von Malchut an ihrem Platz darstellt. Die Bedeutung davon ist die Herabsetzung von Malchut in die Kategorie des Staubes. Wie es geschrieben steht: "Der Vater gibt die Weiße", also dass er Malchut von allen 32 Wegen an ihren Platz herabsetzt. Und wir stellen fest, dass die Sfirot sich von der Aviut der Malchut der Eigenschaft des Gerichts reinigten, die es in ihnen gab, wobei für diese Malchut die Zerbrechung stattfand. Und danach gibt die Mutter die Röte, d.h. sie empfängt die durch Bina versüßte Malchut, die "Erde", und nicht "Staub" heißt. Denn in Malchut unterscheiden wir zwei Kategorien:
Erde heißt Malchut, welche die Süße der Bina enthält,
und die da heißt: "Malchut, die in Bina aufgestiegen ist". Und zu der Zeit, als Abraham Isaak gebären musste, der die Kategorie der Gesamtheit von Israel darstellt, musste er sich durch die Kategorie der Beschneidung reinigen, damit die Gesamtheit von Israel in Reinheit geboren wird. Und die Beschneidung in Hinsicht ihrer Seele wird "Beschneidung" genannt, also das Konzept der Entfernung der Vorhaut, und deren Wegwerfen an einen Ort des Staubes. Und die Kategorie der Welt in der Beschneidung heißt Zerstörung von Sodom und Gomorra. Und der Zusammenschluss der Seelen einer Welt (denn "Welt" heißt der Zusammenschluss von vielen Seelen) heißt Lot. "Lot" von Ara deatlatia, genannt vierte Stufe (Stadium Dalet). Denn man muss wissen, dass zu der Zeit, wenn der Mensch der Verschmelzung mit dem Schöpfer würdig wurde, wobei er die Übereinstimmung der Form (Eigenschaften) hat, wenn sein Wille nur zu geben ist, und nichts für eigenen Nutzen zu empfangen, man zu einem Zustand gelangt, in dem es für ihn keinen Platz für Arbeit gibt. Denn für sich selbst bedarf er nichts. Und für den Schöpfer sieht er, dass es dem Schöpfer an nichts mangelt. Also bleibt er ohne Arbeit stehen. Und dann hat er einen großen Schmerz wegen der Beschneidung, da die Beschneidung ihm Platz für die Arbeit verursachte. Denn "Beschneidung" heißt Entfernung des Willens, für sich zu empfangen. Wir sehen, dass wenn er den Willen zu empfangen entfernte, den er nun nicht mehr beherrscht, er nichts mehr zu seiner Arbeit hinzufügen kann. Dafür gibt es eine Korrektur, sogar nachdem er bereits dessen würdig wurde, sich selbst zu beschneiden, blieben doch in ihm Funken des vierten Stadiums, die ebenfalls auf eine Korrektur warten. Und sie werden nur mittels der Heranziehung der Lichter der Größe versüßt. Und dadurch hat er schon Platz für Arbeit. [1] Wörtlich: Trennungen
|




