| Shamati 126: Ein Weiser kommt in eine Stadt |
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"Der Weise kommt in eine Stadt" Der Weise heißt der Schöpfer. Kommt in eine Stadt. Das bedeutet, dass er sich an Schawuot der Welt offenbart. "Der Faule sagte, der Löwe ist auf dem Weg, vielleicht ist der Weise nicht zuhause, vielleicht ist die Tür verriegelt". Und es geht darum, was die Weisen sagten: "Ich bemühte mich und fand nicht- das sollst du nicht glauben." Wenn er daher sieht, dass er immer noch nicht die Nähe des Schöpfers fand, dann sagt man ihm, dass er sich bestimmt nicht so sehr bemüht hat wie er sollte, und deswegen nennt ihn der Vers den "Faulen". Und was bedeutet es, dass er sich bemüht hat? Wenn er die Nähe des Schöpfers sucht, warum will er dann keine Anstrengung unternehmen? Denn es ist doch so, dass sogar wenn man eine physische Sache erweben möchte, man sie nicht ohne Anstrengung erwirbt. Sondern er will sich tatsächlich bemühen. Und er sagt nicht etwa "Der Löwe ist auf dem Weg", also Sitra Achra, wie es geschrieben steht: "[Er hat auf mich gelauert], wie ein Löwe im Verborgenen"[1]. Das heißt, dass derjenige, wer den Weg des Schöpfers beginnt, auf einen Löwen trifft, der auf dem Weg liegt. Und wer gegen ihn verliert, wird nicht wieder aufstehen. Und aus diesem Grunde fürchtet er sich zu beginnen, denn wer kann ihn besiegen? Also sagt man ihm: "Es gibt keinen Löwen auf dem Weg", also geschrieben steht: "Es gibt niemanden außer Ihm". Denn es gibt keine andere Macht außer Ihm, im Sinne von: "Das alles tut Gott, dass man sich vor ihm fürchten soll"[2]. Und dann findet er eine andere Ausrede, nämlich- vielleicht ist der Weise nicht zuhause? "Sein Haus" ist die Kategorie von Nukwa, die Kategorie der heiligen Schechina. Dann weiß er in der Analyse nicht, ob er den Weg der Heiligkeit geht oder nicht. Und dazu sagt er, dass vielleicht der Weise, also der Schöpfer, nicht zuhause ist. D.h. dieses Haus ist nicht Sein, ist nicht der Heiligkeit. Und woher sollte er das Wissen nehmen, dass er in Heiligkeit wandert? Dann sagt man ihm: "Der Weise ist zuhause", also "die Seele des Menschen wird ihn lehren", und dann weiß er dass er endlich in Heiligkeit wandert. Dann sagt er: "Vielleicht ist die Tür verriegelt", also dass man nicht ins Innere des Palastes treten kann. Wie in "nicht jeder, der sich den Schöpfer nehmen will, wird kommen und Ihn sich nehmen"[3]. Dann antwortet man ihm: "Die Tür ist nicht verriegelt", wir sehen doch, dass viele Menschen es verdienten, ins Innere des Palastes einzutreten. Dann antwortet er: "So oder so werde ich nicht gehen". Das bedeutet, dass wenn er faul ist, und sich nicht anstrengen möchte, er scharfzüngig (klug) wird und diskutiert, dass man denkt, man erschwere ihm nur die Arbeit. Doch wer sich wirklich bemühen will, sieht das Gegenteil. Er sieht doch, dass viele Erfolg hatten. Und wer sich nicht bemühen möchte, sieht, dass es Menschen gibt, die keinen Erfolg hatten. Obwohl sie keinen Erfolg hatten, hat auch das Sinn, dass sie nämlich entdeckten, dass sie sich nicht bemühen wollen. Da er jedoch faul ist, und seine Taten nur schönmachen und rechtfertigen möchte, philosophiert er so viel wie ein Kluger. Die Wahrheit besteht aber darin, dass man ohne jegliche Klagen (Forderungen) und Diskussionen das Joch der Thora und der Gebote annehmen soll. Und dann wird man Erfolg haben. [1] Klagelieder 3:10 [2] Prediger 3:14 [3] Traktat Brachot, Kap.2 Mischna 8
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