Menu Content/Inhalt

Shamati 137: Ein Mann, der Holz auflas am Sabbattag PDF Drucken E-Mail

Als nun die Israeliten in der Wüste waren, fanden sie einen Mann, der Holz (wörtl. Bäume, Anm.Ü.) auflas am Sabbattag[1], und Sohar erklärt, dass dieser Mann messen wollte, welcher Baum größer ist - der Baum des Lebens oder der Baum der Erkenntnis. Denn siehe, ein Gerechter wird "Baum des Lebens" genannt, weil er ganz das Geben ist, und darin gibt es keinerlei Halt für die Äußeren [Kräfte]. Die Vollkommenheit ist aber im Baum der Erkenntnis, welches im verborgenen Sinne die Heranziehung des Lichts nach unten bedeutet, was im Verborgenen [die Absicht] meint, Seinen Geschöpfen Genuss zu bereiten. Und es ist verboten, diesen zu messen, sondern es muss so sein, "dass es ein Holz werde in deiner Hand"[2]

Das bedeutet, dass Einer ohne den Anderen keine Vollkommenheit bildet, und Mordechai stammte aus dem Aspekt des Baumes des Lebens, der nichts nach unten heranziehen wollte, da er keinen Chissaron (Mangel) besaß, und daher musste er den Aspekt von Haman großziehen, damit dieser die Lichter nach unten heranzieht. Und danach, wenn er den Chissaron zeigt, empfängt sie Mordechai im verborgenen Sinn des Empfangens um zu geben.

Dadurch werden wir verstehen, warum gerade als Mordechai "zum Wohl des Königs geredet hat"[3], den er vor dem Tod rettete, "der König Ahasveros den Haman erhob"[4], seinen Hasser, wie die Weisen sagten: "Jeder nach seinem Wunsch"[5], nach dem Wunsch von Mordechai und Haman, die einander hassten.


[1] Bamidbar (Numeri) 15:32

[2] Hesekiel 37:17

[3] Ester 7:9

[4] Ester 3:1

[5] Ester 1:8