| Shamati 151: Und Israel sah die Ägypter |
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Im Vers: "Und Israel sah die Ägypter tot am Ufer des Meeres liegen. Und das Volk sah den Allmächtigen, und sie glaubten an Ihn und an Seinen Knecht Moses" (Exodus 14:30-31, Anm.Ü.). Man muss verstehen, was das Konzept von "und sie glaubten" hier zu tun hat, denn es ist klar, dass das Wunder des Auszugs aus Ägypten und der Überquerung des Schilfsmeeres Israel zu einem größeren Glauben brachten als sie zuvor glaubten. Und sagten nicht etwa die Weisen über den Vers: "Das ist mein Gott, ich will ihn preisen" (Exodus 15:2, Anm.Ü), dass eine Magd am [Schilf-] Meer mehr sah als der Prophet Hesekiel, und wenn dem so ist, dann bedeutet es, dass der Auszug aus Ägypten in das Konzept von offenen Wundern gehört, die zur Kenntnis des Schöpfers führen, was das Gegenteil des Begriffes "Glauben" darstellt, denn seine Bedeutung ist nicht "über dem Wissen". Und wenn man offene Wunder sieht, ist es sehr schwer, im Glauben zu sein, denn im Gegenteil ist es doch dann eine Verbreitung des Wissens. Man muss nur die Deutungsweise des Verses erklären: "Und alle glauben, dass er der Gott des Glaubens ist". Der Vers erzählt über die Lobpreisung Israels, dass nämlich sogar nachdem sie große Wunder sahen, es ihnen nicht am Dienst des Schöpfers mangelte, der auf dem Wege des Glaubens über dem Wissen stattfindet. Und das ist eine große Arbeit, nachdem man würdig wird und dem Schöpfer im Wissen dienen kann, sich an den Pfad des Glaubens zu halten und ihn nicht zu vernachlässigen.
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