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Shamati 158: Die Bedeutung des Brauchs, an Pessach nicht bei anderen zu speisen PDF Drucken E-Mail

Die Bedeutung des Brauchs besagt, dass es wegen Kaschrut nicht üblich ist, beim Anderen zu speisen. Warum ist es aber nicht während des ganzen Jahres üblich? Und auch, wenn man über jemanden weiß, dass es dort [in seinem Haus] gründlich koscher ist, sogar besser, als bei einem selbst zu Hause, so pflegt man dennoch nicht dort zu essen. Das ist aus dem Grunde, dass sich das Verbot von Chamez (Gesäuertem) auf alles erstreckt (also kein Mindestmaß besitzt, ab dem es verboten ist, Anm. Übersetzer). Und vor "allem" kann man sich nicht selbst bewahen, sondern es ist der Schöpfer, der den Menschen bewahren kann, damit er nicht das Verbot auf "alles" übertritt.

Und das ist das Konzept dessen, was geschrieben steht, dass man sich von "allem" Gesäuerten fernhalten soll (auf "alles" Gesäuerte achten muss, Anm. Ü.). Dem Menschen ist nämlich Vorsicht und Achtsamkeit geboten, Wege zu finden, [das Gebot] "alles Gesäuerte" nicht zu übertreten. Doch es liegt nicht in den Händen des Menschen, auf sich Acht zu geben (sich fernzuhalten). Daher ist nur der Schöpfer der Hüter. Und natürlich findet da das Hüten auf die Weise statt, dass nicht alle gleich sind. Es gibt Einen, den der Schöpfer mehr hütet, und einen Anderen, den der Schöpfer weniger hütet. Das hängt vom Bedürfnis des Menschen nach zusätzlichem Hüten ab. Solche Menschen ziehen dann verstärkte Behütung auf sich heran. Es gibt aber auch Menschen, die fühlen, dass sie nicht unbedingt verstärkt behütet zu werden brauchen. Und das kann [über einen anderen Menschen] nicht ausgesagt werden, da es vom gefühl abhängt. Denn es gibt solche, die sich im Mangel fühlen, und dann braucht ein solcher Mensch erhöhte Behütung.