| Shamati 171: Sohar, Emor |
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Im Sohar, Abschnitt "Emor", steht: die Versammlung Israels sagte: ich schlafe im ägyptischen Exil (S.43, ab "und im ersten Monat"). Die Entfernung von Mochin heißt Schlaf. Doch mein Herz ist wach: Das Herz bedeutet die 32 Kanäle von Chochma. D.h. Chochma hat in ihnen geleuchtet, doch sie war ohne die Einkleidung in Chassadim, und und das wird "das ägyptische Exil" genannt und heißt deswegen "Schlaf". Doch damit einher waren sie würdig, Mochin de-Chochma zu empfangen, aber vom Aspekt der Achoraim. Da ist die Stimme meines Freundes, der anklopft: also die Stimme von Seir Anpin, der den Aspekt von Chassadim darstellt. Und das ist die Bedeutung von dem, was er sagte, vom Heiligen, gesegnet sei Er: öffne mir einen Spalt so groß wie ein Nadelohr; also zur Stunde der Erlösung sagte er ihnen, sie sollen aufs Neue den Aspekt von Chochma heranziehen; und zur Zeit, wenn er [der Spalt] ohne Chassadim ist, heißt ihr Spalt "wie ein Nadelohr", da sie ohne Chassadim nicht leuchtet. Und ich werde dir höhere Tore öffnen, gebe ihr also vom Aspekt von Chassadim aus, und das wird eine Erweitung für sie sein, dass sie nämlich Chochma und Chassadim haben wird. Öffne mir etc., denn die Öffnung zum Eintritt in mich liegt in dir, denn meine Söhne werden nur durch dich in mich hineinkommen. Das bedeutet, dass er den Söhnen, die Mochin de-Chochma bedürfen, nicht geben kann, denn sein Aspekt ist nur Chassadim, wenn sie jedoch Chochma heranzieht, dann ist es möglich, dass auch die Söhne Chochma erhalten. Daher heißt es, dass nur sie diesen Spalt öffnen kann. Ich dagegen bin verschlossen, damit sie mich nicht finden. Also damit sie mich nicht in Vollkommenheit finden. Denn Seir Anpin hat zu der Zeit, wenn er nur über Chassadim verfügt, nur den Aspekt von WAK ("die äußeren" sechs Sefirot), und dann heißt er Awira Stam ("Einfache (leere) Luft"), wenn er jedoch zusätzlich über den Aspekt von Chochma verfügt, dann heißt sein Chassadim - obwohl er nicht nur Chassadim empfängt - Awira Dechija ("Reine Luft"), wobei dann seine Chassadim über Chochma erhaben sind, man ihn aber ohne Chochma nicht in Vollkommenheit finden kann. Und das ist es, was geschrieben steht: "um mit dir vereint zu sein und mit dir auf ewig in Frieden zu leben. Komm und siehe, zu einer Stunde, als der Heilige, gesegnet sei Er, die Erstgeborenen von Ägypten tötete, also all jene, die er um Mitternacht tötete, und die Stufen die oben waren nach unten herabsenkte": also mittels einer Korrektur des Masach de-Chirik, die zwei Aspekte verursacht: die Entfernung von GAR (den "drei ersten" Sefirot) sowie das Heranziehen von Chassadim, wobei durch diese Vermischung die Möglichkeit entsteht, dass Mochin sich von oben nach unten verbreitet. "Kam zu der Stunde, als Israel in den Bund des heiligen Buchstabens eintraten, nämlich als sie sich beschnitten", denn das Konzept der Erstgeborenenplage und das Konzept des Passah-Blutes sowie das Konzept des Beschneidungsblutes sind ein und dasselbe. Und das ist der verborgene Sinn des Folgenden: es ist bekannt, dass das Schaf ein ägyptischer Gott war, was bedeutet, dass das Passah-Opfer an ihre Götter gerichtet war. Denn die Klipot der Ägypter bestanden darin, dass sie von Gmar Tikkun heranziehen wollten, wie bei der Sünde vom Baum der Erkenntnis, wobei sie das Licht der GAR (drei "ersten" Sefirot) von oben nach unten heranziehen wollten. Durch das Schlachten des Passah-Opfers schlachtete man GAR von Chochma, wodurch es zur Erstgeborenenplage kam, denn der verborgene Sinn des Konzeptes eines Erstgeborenen ist GAR. Man annullierte GAR, und zwar mittels des Masach de-Chirik, der den Aspekt der Erhebung des Verschlusses (Alaat ha-Manula) darstellt, was zur Annullierung von GAR führt. Und das ist das "Blut", vom Wort "Stille" (Blut- Dam, Stille oder auch Blutung- Dmama, Anm.Ü.), demit, de-memit haGAR, wer GAR tötet. Und das ist das Konzept des Beschneidungsblutes, wobei Ismel Dinim de-Nukwe bedeutet, welche Dinim de-Dchure aufheben. Das ist die Bedeutung von dem, was geschrieben steht: "Und die zwei Blute waren das Blut des Passah-Opfers und das Beschneidungsblut, und durch das Werfen des Bluts vom Passah-Opfer fand die Annullierung von GAR sowie eine Vermischung in der Korrektur der Linien statt, worauf der Türpfosten und die zwei Mesusot andeuten. "Und am vierzehnten etc.": und am vierzehnten entfernen sich Israel aus fremder Herrschaft und reißen sich aus ihr heraus, und vereinen sich im Zustand einer heiligen Verbindung, wobei das Konzept von Gesäuertem bedeutet Mochin, die sich vom Chase nach unten verbreiten, und Maza sind Mochin, die von Chase nach oben leuchten, und in diesem Aspekt gibt es keinen Halt für Äußere. Und der Sinn davon besteht darin, dass das Konzept des Verschlusses, welches sich in der Passah-Nacht offenbarte, wodurch das Schlachten des Passah-Opfers sowie die Erstgeborenenplage stattfanden, nur von ihm an nach unten wirkt, was heißt, dass es sich am Chase offenbarte. Daraus ergibt sich, dass alles, was von ihm aus weiter oben liegt, nicht existiert, er wirkt kraft der Eigenschaft des Gerichtes, die es darin gibt, wohingegen ab dem Chase nach unten - denn alle Verbreitung ist von ihrem Aspekt aus nach unten- aus diesem Grunde die darin enthaltene Eigenschaft des Gerichts wahrgenommen wird. Daher wurden Israel damals in der Passah-Nacht gewarnt, Matza und nicht Chamez zu essen. Dabei hat Matza einen Vorteil, welches Chamez nicht hat, und Chamez hat einen Vorteil, das Matza nicht hat. Matza hat den Vorteil, dass es in Hinsicht auf GAR de-Chochma vollständige Mochin, auch definiert als die zwei großen Leuchten. Sie sind jedoch im Aspekt von Achoraim, und können aufgrund des Fehlens von Chassadim nicht leuchten. Und Chamez hat den Vorteil, dass auch wenn es nur WAK sind, sind sie doch bereits in Chassadim eingekleidet. Und im Tempel, wo es Mochin de-Chochma gab, waren sie auch ab dem Chase nach oben, was den Aspekt von Matza darstellt, weswegen geschrieben steht: "weder Sauerteig noch Honig sollt ihr dem HERRN zum Feueropfer in Rauch aufgehen lassen"[1] [1] Levitikus 2:11
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