Menu Content/Inhalt

Shamati 178: Das Konzept der drei Teilhaber am Menschen PDF Drucken E-Mail

Das Konzept der drei Teilhaber am Menschen: der Heilige, gesegnet sei Er, der Vater und die Mutter. Und [hierzu] sagte er, dass es noch einen vierten Teilhaber gibt, nämlich das Land. Denn wenn der Mensch keine Nahrung vom Land aufnimmt, kann er nicht existieren. Das Konzept von Land stellt den Aspekt von Malchut dar, wobei im Allgemeinen vier Stadien definiert werden, genannt ChuB TuM (Chochma und Bina, Tifferet und Malchut).

Und das Konzept der Nahrung, die der Mensch vom Land aufnimmt, meint den Aspekt der Aufklärungen und Analysen, wobei durch die Nahrung die Klipot von der Speise abgesondert (wörtlich: geklärt) werden. Und in Malchut gibt es zwei Aspekte: erstens die Heiligkeit und zweitens der Aspekt der bösen Lilith. Wenn daher der Mensch isst und einen Segensspruch vor und nach dem Essen spricht, entkommt dadurch die Speise der Herrschaft von Sitra Achra. Und da die Speise zum Blut wird, und das Blut Nefesch (Seele) darstellt, geht seine Seele in den Aspekt des Alltäglichen[1] über und gehört nicht mehr zu Sitra Achra. Wenn er dagegen von der gebotenen Mahlzeit speist (Mahlzeit der Mizwa), wenn die Speise als kadosch (heilig) gilt, und zwar wenn er das mit einer Absicht isst, dann wird die Speise zum Blut, und das Blut wird zur Seele, und dann gelangt er zum Aspekt der Seele der Heiligkeit (heiligen Seele).

Daher kommt der böse Trieb zum Menschen, und gibt ihm immer zu verstehen, dass es sich nicht lohnt, bei einer gebotenen Mahlzeit zu speisen, aus einigen Gründen. Doch der Kern seiner Absicht, dass der Mensch nicht bei einer gebotenen Mahlzeit esse, besteht im oben Gesagten, da dies einen Teil der Heiligkeit darstellt.


[1] Alltäglich gemeint im Gegensatz zu Sabbat und Feiertagen