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Shamati 87: Shabbat Shekalim PDF Drucken E-Mail

Ich hörte am 26. Adar, 7. März 1948

An Shabbat Shekalim (Name des Wochenabschnitts), als er den Kiddush begann...sagte er: „Es gab einen Brauch unter den Admorim (Rebben, Kongregationsführer) in Polen, dass alle reichen Männer am Shabbat Shekalim zu ihren Rabbis kommen würden, um Shekalim (Münzen) von ihren Rabbis zu empfangen.“

Und er sagte, dass dies andeute, dass es ‚Auslöschen von Amalek’ nicht geben kann ohne Shekalim. Dies ist so, da bevor man Shekalim empfängt, es noch keine Klipa (Schale) de Amalek gibt. Stattdessen, wenn sie Shekalim annehmen, erscheint die große Klipa genannt „Amalek“ und die Arbeit am Auslöschen Amaleks beginnt. Indes, vor diesem, gibt es nichts auszulöschen.

Und er fügte dem eine Erläuterung hinzu, betreffend dem was der Redner von Kuznitz über das sagte, was im Abschlussgebet genannt ist: „Du hast den Menschen von Anfang an abgetrennt und Du willst, dass er würdig wird, vor Dir zu stehen.“ Der Sprecher fragte nach: „Wie ist es möglich, ohne Rosh (Kopf, aber auch Anfang) zu stehen? Es bedeutet, dass er den Rosh vom Menschen getrennt hat, und wie kann so etwas sein?“ Die Erklärung ist: „Wenn du die Summe der Kinder Israels nimmst“, durch welche wir die Urteilskraft von Rosh ausdehnen. Wenn wir den halben Shekel geben, werden wir dadurch mit dem Rosh ausgezeichnet.

Und er fragte später…”Warum stellte er für den Kidush mehr Trinken als Essen bereit? Dies ist nicht die richtige Ordnung, da die Ordnung mehr Essen als Trinken sein sollte, denn Trinken kommt nur, um das Essen zu ergänzen, im Sinne von ‚Und du sollst essen und zufrieden sein, und segnen.’ Jedoch ist es nicht so, wenn das Trinken mehr ist als das Essen.“ Und er interpretierte, dass Essen Chassadim (Barmherzigkeit) andeutet und Trinken Chochma (Weisheit).

Und ferner sagte er, dass der Shabbat vor dem Monat Adar die Gesamtheit des Monats Adar enthält. Somit, „wenn Adar eintritt, gibt es viel Freude.“ Und er sagte, dass es einen Unterschied zwischen einem Shabbat und einem guten Tag gibt. Shabbat heißt „Liebe“ und ein guter Tag heißt „Freude“. Der Unterschied zwischen Freude und Liebe ist, dass Liebe eine Essenz (das Wesen) ist und Freude nur ein Ergebnis ist, geboren aus einer Ursache heraus. Die Ursache ist das Wesen und das Ergebnis ist nur ein Nachkomme der Essenz. Daher heißt Shabbat „Liebe und Wohlwollen“ und ein guter Tag heißt „Freude und Beglückung“.

Er erläuterte auch, bezüglich dessen was Rabbi Yochanan Ben Zakai seiner Frau antwortete, dass ich wie ein Minister vor dem König war und er, Rabbi Hanina Ben Dosa, wie ein Sklave vor dem König; weshalb er beten könne. Es scheint, als ob dies entgegengesetzt sein sollte – dass der Minister mehr Kraft haben sollte, den König von seiner Ansicht zu überzeugen, und nicht der Sklave.

Allerdings ist ein “Minister” derjenige, der bereits mit persönlicher Vorsehung ausgezeichnet wurde. In diesem Zustand sieht man keinerlei Gelegenheit für Gebet, da alles gut ist. Aber ein Sklave ist derjenige, der auf der Stufe von Belohnung und Bestrafung ist, und dann hat er die Möglichkeit zu beten, da er einsieht, dass er mehr zu korrigieren hat.

Und er fügte eine Erklärung aus einem vorgelegtem Artikel hinzu (Baba Metzia 85a). Dort steht geschrieben, dass ein Kalb zum Schlachter geführt wurde. Es ging, legte seinen Kopf in den Schoß des Rabbi und weinte. Er sagte ihm: „Geh, dies ist, wofür du vorgesehen wurdest.“ Sie sagten: „Leid komme auf ihn, da er sich nicht erbarmte.“

“Dies ist, wofür du vorgesehen wurdest” bedeutet persönliche Vorsehung, dass es hier nichts hinzuzufügen oder wegzunehmen gibt, da hier die Leiden selbst, als Barmherzigkeit betrachtet werden. Dies ist der Grund, warum er seine Leiden verlängerte.

Und die Gemarah sagt, dass er von seinem Leid durch eine Handlung befreit war, durch die Worte: “und Seine Barmherzigkeit ist über all Seinen Werken.“ Eines Tages, fegte die Magd des Rabbis gerade das Haus. Es gab dort junge Ratten und sie war gerade dabei, sie wegzufegen. Er sagte ihr: „Lass sie!“, so steht es geschrieben, „und Seine Barmherzigkeit ist über all Seinen Werken.“ Da er erlangte, dass auch ein Gebet in der Ewigkeit erhalten bleibt, hatte er nun die Möglichkeit zu beten. Dies ist der Grund warum die Leiden von ihm abwichen.

Am Ende des Shabbat, sagte er eine Auslegung über das, was der Heilige Sohar über den Vers „Denn der Herr hat Jakob gewählt durch Sich Selbst.“ sagt. Wer wählte wen? Und der Heilige Sohar antwortet: „Der Herr wählte Jakob“ (Beresheet, 161b). Und er sagte, die Frage des Heiligen Sohar ist, ob der Schöpfer Jakob wählte. Daraus folgt, dass Jakob nichts tat, aber alles war unter persönlicher Vorsehung. Und wenn Jakob gewählt hätte, bedeutete dies, dass Jakob der Handelnde ist, was eine Frage von Belohnung und Bestrafung bedeutet.

Und er antwortete, dass man am Anfang auf dem Weg von Belohnung und Bestrafung beginnen sollte. Wenn man diese Phase der Belohnung und Bestrafung vollendet, wird man belohnt mit dem Erkennen, dass alles unter persönlicher Vorsehung ist, das „Er alleine alle Taten ausführt und ausführen wird.“ Jedoch, bevor man seine Arbeit in Belohnung und Bestrafung (nicht) vollendet hat, ist es unmöglich persönliche Vorsehung zu verstehen.

Und Sonntagnacht, nach dem Unterricht, erklärte er das Thema von Jakob’s Klugheit, da über Jakob geschrieben steht: „Dein Bruder kam mit List.“ Es gab hier gewiss keine Frage der Falschheit. Andererseits, würde der Text über Jakob, den „auserwählten“ Patriarch, nicht sagen, dass er ein Lügner war.

Vielmehr bedeutet die List, dass wenn man eine Handlung der Weisheit ausführt, ohne Weisheit zu beabsichtigen, aber um einigen Nutzen hervor zubringen, den er benötigt und sieht, dass dies nicht direkt erhalten werden kann, demzufolge führt er eine Handlung der Weisheit durch, um die benötigten Dinge zu erhalten. Dies nennt man „Weisheit“.

Dies ist die Bedeutung des Verses “sei listig mit Verstand“, was Weisheit durch Verstand bedeutet. Dies bedeutet, dass die Weisheit, die er erhalten möchte, nicht um der Weisheit willen ist, sondern für eine andere Sache, die ihn dazu zwingt, Weisheit zu vergrößern. In anderen Worten, er muss sich ausdehnen, um Chassadim zu vervollständigen.

Dies liegt daran, dass, bevor Chassadim Chochma erlangt, werden sie als Katnut (kleiner Zustand) wahrgenommen. Allerdings, später, wenn er Chochma erhält, aber Chassadim noch Chochma vorzieht, ist es offensichtlich, dass Chassadim wichtiger ist als Chochma. Dies nennt man Gar de Bina, was bedeutet, dass er Chassadim benutzt, aufgrund einer Wahl.

Dies ist die Bedeutung von Chochma durch Daat, dass Chochma in der Form von VAK in YESHSUT erscheint, und in AVI Chochma erscheint durch Verbessern von Chassadim und Verbleib in Chassadim. Allerdings, obwohl Bina als "Entzücken in Barmherzigkeit“ betrachtet wird, ist seine Wahl von Chassadim nicht offensichtlich aufgrund Tzimtzum Bet, wo kein Chochma ist. Doch, in Gadlut (großer Zustand), wenn Chochma kommt, sind die Chassadim, die sie benutzt, aufgrund der Wahl.