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Shamati 2: Shechina (göttliche Allgegenwart) im Exil |
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Shamati 2
Ich hörte im Jahr 1944
Der Heilige Sohar sagt: "Er ist Schochen (Einwohnender), und Sie ist die Schechina (göttliche Allgegenwart). Wir müssen diese Worte wie folgt interpretieren: es ist bezüglich des Höheren Lichtes bekannt, dass man sagt, dass es in ihm keine Veränderungen gibt, wie es geschrieben steht: "Ich der Ewige verändere mich nicht". Alle Namen und Bezeichnungen beziehen sich nur auf die Kelim, die den in Malchut enthaltenen Willen zu empfangendarstellen, wobei Malchut die Wurzel der Schöpfung ist. Und von dort geht er aus und steigt er herab bis in unsere Welt (Olam haSe), zu den Geschöpfen. All diese Phasen [der Abstiege] von Malchut an, welche die Wurzel der Schöpfung der Welten ist, bis zu den Geschöpfen, werden mit dem Namen Schechina bezeichnet. Die allgemeine Korrektur besteht darin, dass das Höhere Licht in ihnen in äußerster Perfektion scheinen wird, und das Licht, welches in den Kelim scheint, heißt Schochen. In anderen Worten wird die Gesamtheit der Kelim Schechina genannt. Das heißt, dass das Licht inmitten der Schechina wohnt (Schochen). Das will sagen, dass das Licht Schochen genannt wird, aus dem Grund, weil es inmitten der Kelim wohnt. Somit wird die Gesamtheit der Kelim mit dem Namen Schechina bezeichnet. Die Zeit bevor das Licht beginnt, in ihnen in äußerster Vollkommenheit zu scheinen, wird mit dem Namen „Zeit der Korrekturen" bezeichnet. Das meint, dass wir Korrekturen vollziehen, so dass das Licht in ihnen in Vollkommenheit scheinen kann. Und bis dahin bezeichnet man diesen Zustand mit dem Namen „göttliche Allgegenwart im Exil". Das meint, dass es noch keine Vollkommenheit in den Höheren Welten gibt. Und unten, in dieser Welt (Olam haSe), ist der Zustand, in dem eine Heranziehung des Höheren Lichtes in den Willen zu empfangen stattfinden soll. Diese Korrektur ist die Kategorie "Empfangen um zu geben". In dieser Zeit ist der Wille zu empfangen mit schändlichen und närrischen Dingen gefüllt, die keinen Platz schaffen, an dem die Herrlichkeit des Himmels offenbart werden kann. Das meint, dass dort, wo das Herz zum Zelt der Begegnung mit dem Licht des Schöpfers werden sollte, das Herz zu einem Ort von Abfall und Schmutz wird. Mit anderen Worten ergreift Unwürdigkeit das ganze Herz. Das heißt "göttliche Allgegenwart im Staub". Das meint, dass sie in den Staub erniedrigt ist und jeder verabscheut die Angelegenheiten der Heiligkeit, und es besteht keinerlei Verlangen, sie aus dem Staub zu erheben. Im Gegenteil werden schändliche Dinge bevorzugt, und das führt zur Bedrängnis der Schechina, weil es für sie keinen Platz im Herzen gibt, um ein Zelt der Begegnung für das Licht des Schöpfers zu sein.
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