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Shamati 17: Was bedeutet es, dass Sitra Achra "Malchut ohne Krone" genannt wird? PDF Drucken E-Mail

Ich hörte im Jahre 1941 in Jerusalem

Krone bedeutet Keter und Keter ist der Emanator und die Wurzel. Kdusha (Heiligkeit) ist mit der Wurzel verbunden, das heißt, Kdusha wird als in Übereinstimmung der Form mit seiner Wurzel angesehen. Das bedeutet, so wie unsere Wurzel, also der Schöpfer, nur schenken möchte, wie geschrieben steht: "Sein Wunsch, den Geschöpfen Gutes zu tun", so ist Kdusha einzig, um den Schöpfer zu beschenken.

Sitra Achra ist allerdings nicht so. Sie beabsichtigt, nur für sich selbst zu empfangen. Aus diesem Grund befindet sie sich nicht in Anheftung an die Wurzel, welche Keter ist. Folglich heißt es von Sitra Achra, sie hätte kein Keter (Krone). Anders gesagt: Sie besitzt kein Keter, da sie von Keter getrennt ist.

Nun können wir verstehen, was unsere Weisen sagten: "Alle die hinzufügen, ziehen ab."[1] Das bedeutet, dass wenn du zur Summe hinzufügst, schmälert es. Es steht geschrieben: "Gleiches gilt hier - bezugnehmend auf das was sich innerhalb befindet, heißt es: "Und die Wohnung sollst du machen aus zehn Teppichen "[2] In Bezug auf das was außerhalb ist, steht geschrieben: "elf Teppiche"[3], Buchstaben hinzufügend, also das Ayin (der hinzugefügte hebräische Buchstabe) zur Zwölf hinzufügen, und von der Summe abziehen. Es zieht eins von der Nummer Zwölf ab aufgrund der Hinzufügung des Ayin zur Zwölf."[4]

Es ist bekannt, dass Berechnung nur in Malchut durchgeführt wird, welches die Höhe der Stufe ermittelt (durch das Or Chozer in ihr). Ebenso ist bekannt, dass Malchut "der Wille für sich selbst zu empfangen" genannt wird.

Wenn sie ihren Willen zu empfangen vor der Wurzel annulliert und nicht empfangen möchte, sondern der Wurzel nur geben möchte, wie die Wurzel, die ein Wille zu schenken ist, dann wird Malchut, Ani (Ich) genannt, zu Ejn (nichts). Nur dann breitet sie das Licht (von) Keter aus, um ihren Parzuf zu bilden und zu zwölf Parzufim der Kdusha zu werden.

Wenn sie allerdings für sich selbst empfangen möchte, wird sie zum Bösen Ayin (Auge). Anders gesagt: Wo es eine Kombination von Ejn gab, d. h. Annullierung vor der Wurzel, die Keter ist, wurde es zu Ayin (d. h. Betrachtung und Kenntnis innerhalb des Verstandes).

Dies wird Hinzufügen genannt. Es bedeutet, dass jemand zum Glauben Kenntnis hinzufügen und im Verstand arbeiten möchte. Mit anderen Worten: Sie sagt, es sei lohnenswerter im Verstand zu arbeiten, und dann wird der Wille zu empfangen keinen Einwand gegen die Arbeit erheben.

Dies verursacht einen Mangel, d. h. dass sie von Keter, genannt "der Wille zu schenken", was die Wurzel ist, getrennt waren. Das Konzept der Übereinstimmung der Form mit der Wurzel, Keter genannt, gibt es nicht mehr. Aus diesem Grund wird Sitra Achra als "Malchut ohne Krone" bezeichnet. Es bedeutet, dass Malchut der Sitra Achra kein Dwekut (Anheftung) an Keter hat. Daher haben sie nur elf Parzufim, ohne dem Parzuf Keter.

Das ist die Bedeutung dessen, was unsere Weisen schrieben: "99 sterben durch das Böse Auge", d. h. da sie keine Erkenntnis von Keter haben. Das bedeutet, dass das Malchut in ihnen, was der Wille zu empfangen ist, sich nicht vor der Wurzel, genannt Keter, annullieren möchte. Dies zeigt, dass sie vor dem Ani (Ich), "der Wille zu empfangen" genannt, keine Einsicht von Ejn (nichts) machen wollen, was die Annullierung des Willens zu empfangen wäre.

Stattdessen wollen sie hinzufügen. Und das wird "das Böse Ayin" (Auge) genannt. Das heißt, wo es ein Ejn mit Alef geben sollte (der erste Buchstabe im Wort Ejn) fügen sie das Böse Ayin (Auge, der erste Buchstabe in dem Wort) hinzu. Folglich fallen sie aufgrund eines Mangels an Dwekut mit der Wurzel von ihrer Stufe.

Das ist die Bedeutung dessen, was unsere Weisen sagten: "Zu allen, die stolz sind, spricht der Schöpfer: "Er und Ich können nicht am gleichen Platz verweilen."", da diejenigen zwei Autoritäten schaffen. Wenn ein Mensch sich jedoch in einem Zustand von Ejn befindet und sich selbst vor der Wurzel annulliert, das heißt, seine Absicht einzig um zu schenken ist, wie die Wurzel, findet man nur eine einzige Autorität vor " die Autorität des Schöpfers. Dann ist alles, was er auf der Welt empfängt, nur um den Schöpfer zu beschenken.

Das ist die Bedeutung dessen, was der Mensch sagte: "Meinetwegen ist die ganze Welt erschaffen worden und ich, um meinem Erschaffer zu dienen." Aus diesem Grund muss ich sämtliche Stufen der Welt annehmen, um dadurch dem Schöpfer alles geben zu können, was "um meinem Erschaffer zu dienen" heißt.



[1] Sanhedrin 29
[2] 2. Buch Moses, 26,1
[3] 2. Buch Moses, 26,7
[4] Sohar, Pekudei, Punkt 249