| Shamati 36: Was sind die drei Körper im Menschen? |
|
|
|
|
Der spirituelle Begriff Mensch besteht aus drei Körpern:
Um sich von den letzteren zwei Körpern zu befreien, die Möglichkeit zu haben, nur den inneren Körper zu nutzen, muss man nur daran denken, was mit dem inneren Körper in Verbindung steht. Das heißt, alle Gedanken des Menschen müssen ständig an die Einzigkeit des Schöpfers sein, daran, dass es niemanden gibt außer Ihm, dass nur Er alle Handlungen im Universum vollzog, vollzieht und vollziehen wird, und dass kein anderes Geschöpf, keine Kraft in der Welt den Menschen vom Spirituellen trennen kann. Und da er nicht an die zwei äußeren Körper denkt, sterben sie ab, da sie keine Nahrung erhalten und nichts haben, wovon sie existieren könnten. Denn Ihre Nahrung sind die Gedanken des Menschen an sie. Daher sagte der Schöpfer zu Adam nach dem Sündenfall: Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen.[1] Während dagegen vor dem Sündenfall das Leben des Menschen nicht vom Brot abhängig war, d. h., er musste keine besonderen Handlungen ausführen, um Licht zu erhalten, Licht leuchtete ihm auch so. Doch nach dem Sündenfall, als sich an den Körper des Menschen Mishcha de Chiwia anhaftete, begann das Leben, vom Brot, also von der Nahrung abhängig zu sein. Das bedeutet, dass man jedes Mal aufs Neue Licht für diese neuen zwei Körper heranziehen muss, und ohne Nahrung sterben sie ab. Und die Befreiung von diesen zwei Körpern ist eine große Korrektur. Diese Korrektur besteht darin, dass es notwendig ist, Anstrengungen zu unternehmen, um nicht an sie zu denken, weil Gedanken an sie eben ihre Nahrung sind. Und daher ist es dem Menschen auferlegt, sich zu bemühen und zu versuchen, an alles, was diese zwei Körper angeht, nicht zu denken, wie es geschrieben steht: Verbrecherische Gedanken sind schlimmer als das Verbrechen selbst, - weil eben Gedanken ihre Nahrung sind. Daraus also, dass wir an sie denken, schöpfen diese Körper Lebenskraft. Daher ist es notwendig, nur an den inneren Körper zu denken, welcher die Kleidung der Seele darstellt. Man muss also nur daran denken, was sich außerhalb des Körpers befindet, nicht an den eigenen Nutzen, sondern an den Nutzen des Nächsten, was eben bedeutet - außerhalb des Körpers. Denn der Mensch hat außerhalb der Grenzen seines Körpers keinerlei Verbindung zu den Klipot (egoistischen Absichten). Die ganze Verbindung zu den Klipot ist nur innerhalb des Körpers. Alles, was sich in den Körper kleidet, wird unmittelbar der Ansaugung der Klipot ausgesetzt, und zu dem, was sich nicht in den Körper kleidet, können die Klipot keine Verbindung haben. Und wenn der Mensch sich durch seinen Fleiß ständig in Gedanken außerhalb seiner Haut hält, hinter den Schranken des Körpers, dann wird er dessen gewürdigt, was geschrieben steht: Außerhalb des Körpers befindet sich das und aus meinem Fleische werde ich den Schöpfer erblicken[2] d. h., er wird der Offenbarung der Shechina gewürdigt, die sich hinter den Grenzen seiner Haut befindet. Der Schöpfer offenbart sich also gerade bei Seiner Einhüllung in den inneren Körper. Und das geschieht nur dann, wenn der Mensch bereit ist, außerhalb seines Körpers zu arbeiten, d. h. ohne die Einkleidung in ihn. Und Sünder, diejenigen, die bei Einkleidung in den Körper, innerhalb der Haut, in ihre Wünsche empfangen möchten, sterben am Mangel an Licht, denn dann haben sie keine Kleidung und ihnen wird nichts gewährt. Während die Gerechten - gerade sie werden der Einkleidung in den Körper gewürdigt. [1] 1. Buch Moses 3,19 [2] Hiob 19,26
|




