Menu Content/Inhalt

Shamati 206: Das Konzept von Glauben und Genuss PDF Drucken E-Mail

Der Mensch wird nie über den Genuss fragen: was ist das Ende und der Zweck dieses Genusses? Und wenn im Verstand [des Menschen] der kleinste Gedanke auftaucht, nach dem Ende und dem Endzweck zu fragen, dann bedeutet das für die Sache, dass es kein wahrer Genuss ist. Denn das Prinzip des Genusses besteht darin, dass er alle leeren Räume ausfüllt. Er hat aber leeren Raum im Gehirn, um nach dem Zweck und dem Ende zu fragen. Und wenn er nach dem Ende und dem Zweck fragt, dann ist das ein Zeichen dafür, dass der Genuss nicht vollkommen ist, denn er hat nicht alle Räume ausgefüllt.

Und genauso ist es im Bezug auf den Glauben, also dass der Glauben alle Räume des Verstandes ausfüllen muss. Wir müssen uns also ausmalen, wie es wäre, wenn wir Wissen hätten, und in genau diesem Ausmaß muss man im Glauben sein.