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Shamati 149: Warum man den Aspekt von Chochma heranziehen soll PDF Drucken E-Mail

Ich hörte an Adar 22,  9. März 1953, Tel-Aviv

Er fragte, warum man die Kategorie von Chochma heranzuziehen habe, also den Aspekt des Wissens, wenn doch all unsere Arbeit im Glauben über dem Wissen besteht?

Und er erklärte das so, dass, wenn sich der Gerechte der Generation nicht im Aspekt des Wissens ist, die Allgemeinheit Israels nicht über dem Wissen arbeiten kann. Sondern gerade dann, wenn der Gerechte der Generation das Leuchten von Chochma heranzieht, leuchtet sein Wissen in ganz Israel. Nehmen wir den Menschen als Beispiel: wenn das Gehirn des Menschen versteht und weiß, was es will, dann arbeiten die Organe wie sie sollen und bedürfen selbst keines Verstandes, sondern die Hand und der Fuß und der Rest der Organe vollführen das, was ihnen auferlegt ist. Und keiner intelligenten Person würde es einfallen zu fragen und zu sagen, dass, wenn die Hand und der Fuß einen Verstand hätten, ihre Arbeit erhabener wäre. Sondern der Verstand spielt für die Organe keine Rolle, und nur gemäß der Größe bzw. der Erhabenheit des Gehirns werden sie geordnet und geführt. Das heißt, wenn das Gehirn ein großer Verstand ist, dann werden alle Organe nach seinem Namen benannt, sie heißen also große Organe. 

Genauso gilt hier: wenn die Allgemeinheit an einem wahren Gerechten haftet, der bereits des Aspektes des Wissens würdig wurde, dann kann diese Allgemeinheit im Aspekt des Glaubens handeln und sie ist vollkommen versorgt, und es fehlt ihr keinerlei Aspekt des Wissens.