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Im Bezug auf die Verhüllung, so ist sie ein Teil der Korrektur, denn wenn sie nicht wäre, würde der Mensch keinerlei Vollkommenheit erreichen können, weil er nicht fähig ist, die Wichtigkeit zu erkennen, die in dieser Sache liegt. Wenn es aber eine Verhüllung gibt, dann wird ihm diese Sache wichtig, obgleich der Mensch von sich aus nicht in der Lage ist, die Wichtigkeit einzuschätzen, wie sie in Wahrheit ist, doch die Verhüllung vermittelt ihm ein Maß an Wichtigkeit. Denn gemäß dem, wie er die Verhüllung wahrnimmt, bildet sich bei ihm eine Plattform der Wichtigkeit heraus.
Und das ist wie Stufen, dass man Stufe für Stufe aufsteigt, bis man an eine Stelle bzw. einen Ort gelangt, der für einen bestimmt ist, um sich jedenfalls festhalten und Bestand haben zu können. Obwohl es im wahren Sinne der Wichtigkeit keinen Wert noch Maßstab für die Erhabenheit des Schöpfers gibt, sondern [es handelt sich um] ein Maß, das ihm jedenfalls ausreicht, um seine Existenz fortzuführen.
Verhüllung allein heißt allerdings noch nicht Verhüllung, denn Verhüllung wird anhand des Verlangens gemessen. Je intensiver nämlich das Verlangen ist, in einem umso fernerem Maße wird die Verhüllung wahrgenommen. So wird auch verständlich, was geschrieben steht: "Das ganze Land ist Seines Ruhmes voll": obwohl wir das glauben, füllt dennoch auch die Verhüllung "das ganze Land" aus.
Und über die Zukunft steht geschrieben, "Und ich werde eine feurige Mauer umher sein und Ruhm und Herrlichkeit wird darin sein" (Sacharia 2:9). Und "Feuer" meint die Verhüllung, aber dennoch sind Ruhm und Herrlichkeit darin, d.h. dann wird sich der Ruhm offenbaren. Das bedeutet, dass dann das Verlangen so groß sein wird, obwohl es auch da Verhüllung gibt. Und der Unterschied besteht darin, wenn es die Verhüllung, aber kein Verlangen gibt, dies als Verbannung oder Exil (Galut) definiert wird. Dort aber wird es zwar die Verhüllung geben, aber auch das Verlangen wird da sein. Und das ist das Wesentliche: nur das Verlangen.
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