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Shamati 191: Die Zeit des Abstiegs PDF Drucken E-Mail

Es ist schwer, den Zustand einer Zeit des Abstiegs zu beschreiben, wenn dem Menschen all sein Dienst und alle seinen Anstrengungen verloren gehen, die er in all der Zeit seit dem Beginn seines Dienstes und bis zu der Zeit des Abstiegs investiert hat, und er gleicht [dann] einem, der noch nie den Geschmack des Dienstes für den Ewigen fühlte, und als wäre diese Sache ihm fremd.

Das passiert also denjenigen, die sich auf hohen Stufen befinden, nicht aber den einfachen Leuten, die keinerlei Zugehörigkeit zum Dienst des Ewigen empfinden, sondern nur dem körperlichen Verlangen zu empfangen nachlaufen, welcher dem Fluss der Welt innewohnt, der die ganze Welt mit diesem Verlangen spült. 

Es muss jedoch nachvollzogen werden, warum man zu diesem Zustand gelangt, denn ob der Mensch einwilligt oder nicht, ändert es nichts an der Schöpfung von Himmel und Erde. Denn diese handelt im Aspekt von Gut und Gutes tuend, und wenn dem so ist, was folgt dann aus diesem Zustand?

Und zwar müssen wir sagen, dass er kommt, um die Größe des Ewigen zu verkünden. Denn der Mensch soll nicht mit verhärtetem Herzen, sondern in Ehrfurcht vor der Erhabenheit handeln, um zu wissen, um den Wert sowie die Entfernung zu kennen, die es zwischen ihm und dem Schöpfer gibt. Denn seitens des äußeren Verstandes ist es schwer zu verstehen, bzw. eine Möglichkeit zur Verbindung und Vereinigung zwischen Schöpfer und Geschöpf zu haben. 

Während des Abstiegs spürt er aber, dass es für ihn unmöglich ist, eine Verbindung und Zugehörigkeit zum Schöpfer im Aspekt von Dwekut (Anhaftung) zu haben, denn er empfindet den Dienst als eine Sache, die der ganzen Welt fremd ist.

Und in Wahrheit ist er das. Doch „Wo man Seine Größe findet, dort findet man auch Seine Demut“. Das bedeutet, dass es eine erhabene Sache ist, ein Geschenk, das der Schöpfer den Geschöpfen machte, und zwar dass sie in einer Verbindung und in Dwekut mit Ihm sein können.  

Wenn also der Mensch eine Verbindung zum Schöpfer erreicht, muss er stets des Zustandes seines Abstiegs gedenken, um die Zeit von Dwekut zu kennen und zu verstehen und zu schätzen, damit er weiß, dass er nun eine Rettung [erfahren] hat, die über den Wegen der Natur steht.