| Shamati 175: Wenn aber des Weges dir zu viel ist, daß du solches hintragen kannst |
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Er erklärte: warum ist der Weg so lang? Weil „du [nicht] hintragen kannst“[1] - weil er das Joch von Tora und Geboten nicht (hin-)tragen kann: deswegen kommt ihm der Weg lang vor. Und als Ausweg nennt der Vers: „so fasse das Geld in deine Hand“[2] , wobei „Geld“ (Kesef) „Verlangen“ (Kisufin) bedeutet also, dass er den Aspekt von Kisufin in die Arbeit hineinziehen soll. Denn kraft des Begehrens und des Verlangens nach dem Schöpfer wird der Mensch das Joch der Tora und der Gebote tragen können. Und „Geld“ bedeutet auch „Scham“, denn der Mensch ist erschaffen worden, um den Ruhm und die Ehre des Himmels zu mehren, wie es geschrieben steht: „Gelobt sei, etc…. zu Dessen Ehren wir erschaffen wurden“. Denn eigentlich sind Tora und die Gebote Dinge, die der Mensch tut, um Wohlwollen in den Augen des Ewigen zu finden. Denn es liegt in der Natur eines Dieners (eines Sklaven), Gefallen in den Augen seines Herren finden zu wollen, denn dann [ruht] das Herz seines Herren auf ihm. Genauso ist es hier, dass [nämlich] alle Taten und zusätzliche Erschwerungen, in denen sich der Mensch spezialisiert, nur ein Mittel sind, um Gefallen in den Augen der Geschöpfe[3] zu finden; und aus den Bedürfnissen des Himmels macht er ein Mittel, d.h. durch sie wird ihm Gefallen in den Augen der Geschöpfe zuteil. Und solange der Mensch noch nicht Tora lischma würdig wurde, arbeitet er im Namen der Geschöpfe. Und auch wenn der Mensch keine andere Möglichkeit hat, als für die Geschöpfe zu arbeiten, muss er sich trotzdem für diese Sklaverei schämen. Und dann wird er mithilfe dieses Kesef des Kesef der Heiligkeit würdig, also des Verlangen nach Heiligkeit. „So fasse das Geld in deine Hand“[4] , d.h. obwohl das Verlangen nicht in des Menschen Hand liegt - wenn es ihn nicht nach der Sache verlangt, dann kann er nichts tun; und dennoch muss er den Willen nach Kisufin offenbaren, also den Willen zum Verlangen (und vielleicht kommt hier wezarta – „fasse“, von razita – „wolle“). Er muss also das Bedürfnis danach offenbaren, muss also den Wunsch und das Verlangen offenbaren, sich nach dem Schöpfer zu sehnen, nämlich sich zu sehnen, den Ruhm des Himmels zu mehren, seinem Erschaffer Freude zu bereiten, Gefallen in den Augen des Ewigen zu finden. Dabei gibt es die Kategorie von Gold und die Kategorie von Silber. Silber bedeutet, dass er allgemeine Kisufin hat. Gold bedeutet, dass er nur eine Sache will, und alle Kisufin und Sehnsucht, die er nach mehreren Dingen hat, werden in diesem einen Verlangen aufgelost, das er hat, und er sagt, dass nur se-hav[5] . Er will also nichts anderes, als nur, „die Shechina aus dem Staub zu heben“, und ausschliesslich das will er. Daraus folgt, dass der Mensch zwar sieht, dass er kein richtiges Verlangen und keinen richtigen Wunsch hat, wie man sie braucht; er muss aber trotzdem zusehen, dass er sich in Taten und in Gedanken bemüht, das Verlangen zu erringen. Und dies wird genannt: „So fasse das Geld in deine Hand“. Doch der Mensch darf nicht denken, dies sei eine kleine Sache, wenn es in der Hand des Menschen liegt, sondern „es sei um Rinder, Schafe“[6] etc., d.h. dadurch werden ihm die erhabensten Lichter zuteil. [1] 5.Mose 14:24:Wenn aber des Weges dir zu viel ist, daß du solches hintragen kannst, darum daß der Ort dir zu ferne ist, den der HERR, dein Gott, erwählt hat, daß er seinen Namen daselbst wohnen lasse ( denn der HERR, dein Gott, hat dich gesegnet)
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