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Shamati 101: Ein Kommentar zum Psalm „ Für den Überwinder der Rosen“ PDF Drucken E-Mail

Ich hörte in Adar Aleph 23, 28. Februar 1943

Für den Überwinder; einer, der bereits gesiegt hat.

Über Schoschanim (Rosen), gemeint ist die Heilige Schechina; was die Wandlung betrifft von der Trauer zum guten Tag und zum Sasson (Glück). Und weil es in ihr viele Zustände gibt - Aufstiege und Abstiege - heissen die Abstiege Schoschanim; vom Ausdruck „ stumpft seine Schinaim (Zähne) ab“, die Fragen des Bösen sollen nicht beantwortet werden, eher sollen seine Zähne abgestumpft werden. Und von den vielfältigen Schlägen, das heißt vom vielen Abstumpfen seiner Zähne, kommt er zu den Rosen. Daher sind viele Aspekte des Glückes enthalten. Daher werden sie in der Mehrzahl genannt: „Rosen“.

Für die Söhne des Korach, vom Wort Karachah (kahl), was bedeutet, dass das Haar ausgefallen ist.
Se'arot[1] bedeutet Hastarot (Verborgenheiten), vom Wort Se'ara[2] (Sturm). Und bekannt ist: „ die Belohnung entspricht der Mühe.“ Das heisst, wenn Se’arot [3] (Stürme) bestehen, dann ist Raum für die Arbeit, und wenn er korrigiert, kommt über die Se‘ara [4] (Sturm) der Zustand Se’ara [5] (Haar), nach der Art von: “Dies ist das Tor zum Schöpfer“. Und wenn der Mensch alle Stürme korrigiert und keine Verborgenheiten mehr hat, dann hat er keinen Raum mehr für Arbeit und daher auch keinen Raum mehr für Belohnung.

Daraus folgt, dass zu Zeiten, in denen der Mensch den Zustand Korach erreicht, er die Eigenschaft Emuna (Glauben) nicht mehr fortführen kann, die „Tor zum Schöpfer“ genannt wird. Denn wenn es dort kein Tor gibt, kann man nicht in den Palast des Königs eintreten. Denn dies ist die Grundlage. Auf dem Glauben ist das ganze Gebäude aufgebaut.

„Die Söhne des Korach" stammt vom Wort Bina. Sie haben verstanden, dass Korach eine Erscheinung von Smol (links) ist, von wo die Hölle sich ausbreitet. Deshalb wollten sie die Freundschaft fortsetzen, die sie vorher hatten, noch von der Zeit, wo sie im Zustand „Oh Schöpfer, ich habe von Dir gehört, Dir zugehört und fürchtete mich“(Sohar, Bereschit, 4.7). Dies bedeutet, mit der Kraft, die sie aus der Vergangenheit fortführten, hatten sie die Kraft die Zustände zu ertragen und von Erfolg zu Erfolg gehen. Dies ist die Bedeutung von „die Söhne Korachs sind nicht gestorben“. Das heißt, sie haben verstanden, wenn sie weiter im Zustand von Korach verblieben, könnten sie nicht weiterleben, also sind sie nicht gestorben.

Maskil (Gelehrter) Lied der Freundschaft. Dies bedeutet, dass sie gelernt haben, dass das Maß der Freundschaft mit dem Schöpfer vollkommen ist.
Mein Herz floss über. Das Überfließen des Herzens geschieht auf dem Wege „vom Herzen zum Mund enthüllt er nicht“. Das heißt dem Munde kann nichts entlockt werden, was nur der Empfang im Herzen ist, so wie auf den Lippen geflüstert.

Eine gute Sache. Emuna (Glauben) wird eine gute Sache genannt.

Ich sage: „Meine Handlung für den König“. In Zeiten, wo er das Licht des Glaubens erhält, sagt er „meine Handlung für den König“ und nicht für ihn selbst. Und dann erlangt er die Eigenschaft: meine Zunge ist der Stift eines flinken Schreibers, wenn ihm die Erkenntnis der geschriebenen Tora verliehen wird, was die Bedeutung der Zunge Moses ist.

Du bist schöner als die Menschen-söhne, wenn er zur Heiligen Schechina sagt, dass ihre Schönheit von den Menschen-söhnen ist. Das heißt, von dem, was die Menschen-söhne über sie denken, was zum
Unbedeutenden zählt. Gerade dadurch entsteht die Schönheit.

Die Gnade wird auf deine Lippen gegossen. Die Gnade gehört gerade zu Dingen, die man nicht lobpreisen kann, die wir dennoch wirklich wollen. Dann sagen wir, sie ist voll Gnade.

Auf deinen Sefataim (Lippen). Was meint an den Sofot (Enden), was meint er hat gesehen vom Ende der Welt zu ihrem Ende


[1] Im Hebräischen mit dem Anfangsbuchstaben ש Shin geschrieben
[2] Im Hebräischen mit dem Anfangsbuchstaben ם Samech geschrieben
[3] mit ם Samech
[4] mit ש Shin
[5] mit ם Samech